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Kostenübernahme bei Sanierung im Außenbereich eines WEG-Mehrfamilienhauses

25.05.2013 16:08 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Schlechtleistung bei Malerarbeiten

Vor ca. 5 Jahren wurde von unserer Hauseigentümergemeinschaft die Sanierung der Außenfassade unseres Mehrfamilienwohnhauses an ein Malerbetrieb beauftragt. Zum Auftrag gehörte neben einem Anstrich der Außenwände, die Innensanierung von Balkonbeton-Trögen mit wassersperrrendem Bitumen-Anstrich. Dies war notwendig, weil diese Wasser durchgelassen hatten und dies dauerhaft die Substanz geschädigt hätte. Ich hatte Bewuchs und Erde entfernt, so dass die Arbeiten durchgeführt werden konnten. Im Anschluss wurde die gesamte Arbeit von einem Architekten, der seitens der Hausverwaltung beauftragt wurde, abgenommen. Seit diesem Zeitpunkt wird jedoch von der Eigentümerpartei, die unter mir wohnt, bemängelt, dass ein Betonkübel immer noch Wasser nach unten ablasse und an der Stelle alles vermoost.

Dies hatte zu Konsequenz, dass jetzt eine neue Firma beauftragt werden soll, den Betonkübel von Innen anzustreichen und den Wasseraustritt mit einem neuen Auslass gezielt abzuleiten. Nun wird an mich herangetragen, dass ich die Bepflanzung und die Erde erneut entfernen möge, um dies tun zu können.

Ich bin aber der Minung, dass es sich hier um eine Schlechteistung handelt, die zum ursprünglichen Zeitpunkt schon nicht hätte abgenommen werden dürfen. Wieso soll ich nun den Part dessen übernehmen, was unsere Bauüberwachung damals nicht überblickt hat?
25.05.2013 | 16:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ja, da haben Sie aller Voraussicht nach Recht, denn es handelt sich wohl in der Tat um eine Schlechtleistung.

Das Problem ist, dass aber bezüglich der Malerarbeiten eine zwei-jährige Verjährungsfrist verstrichen ist, aber hinsichtlich der Architektenhaftung fünf Jahre Verjährungsfrist
(Planungs- oder Überwachungsleistungen) gelten dürften, so dass dieses erst einmal hinsichtlich der Haftung des Letzteren zu prüfen wäre, bevor Sie irgendwelche Kosten auslösende Maßnahmen tätigen müssen.

Dieses sollte mit der WEG erst einmal besprochen werden, auch insbesondere bevor eine neue Firma beauftragt wird.

Ich rege daher eine dementsprechende Absprache an.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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