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Kostensteigerung bei Badplanung und Bau

| 01.05.2020 08:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zum 02.04.2020 wurde nach dem Kostenvoranschlag der Auftrag zur Renovierung eines Badezimmers vergeben, der Kostenvoranschlag belief sich auf 6694,79€ womit ich einverstanden war. Es sollte dass Badezimmer komplett gefliest werden, eine neue Dusche, Heizkörper und WC mit Spülkasten verbaut werden, sowie Anschlüsse stillgelegt und im Wohnzimmer ein neuer Heizkörper verbaut werden. Ich habe alle Posten kontrolliert und gegengezeichnet, da es sich um 4 Seiten an Positionen handelt, ist es nicht aufgefallen, dass die Duscharmatur fehlte, dies wurde mir einen Tag später mitgeteilt und mit 700€ beaufschlagt,da die Badplanerin dies in der Rechnung vergessen hatte.
Ich habe vor Erstellung des KVAs mehrfach erläutert, dass 8000€ meine maximale Obergrenze sind und nicht überschritten werden dürfen, da sonst der Auftrag nicht vergeben wird.
Nach der telefonischen Rückmeldung dass die Duschbrause fehlt, habe ich dem Einbau derer und den Kosten von 700€ mehr zugestimmt.
Da Fehler passieren können und ich es auch nicht gesehen habe, dass diese fehlte.
Nachdem die arbeiten begonnen haben, alles wurde demontiert und für den Fliesenleger vorbereitet, auch von Seiten der Monteure wurde klar kommuniziert, dass das ganze Bad gefliest werden sollte, deswegen wurde der Montagetermin auf nach Ferstigstellung der Fliesenarbeiten gelegt. Der Fliesenleger welcher nicht zur Badfirma gehört, aber von ihr beauftragt wurde, war etwas verwundert, da er nur die Duschzelle fliesen wollte, ich bin davon ausgegangen, dass es sich um ein Missverständnis handelt was noch geklärt wird. Die Monteure die später kamen um nachzubessern waren auch überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handele.
3 Stunden später erhielt ich von der Badplanerin den Anruf, dass es ein Missverständnis gegeben hätte und der Fliesenleger nur davon ausgegangen ist, dass er die Duschzelle fliesen sollte und wenn er das ganze Bad fliesen solle es 2500€ obendrauf wären, Sie würde mir aber mit 1000€ entgegenkommen wenn ich die arbeiten beauftrage, es sei ja auch durchaus ihr Fehler.
Im KVA und der Abschlagsrechnung wird nur einmal von der Fläche gesprochen, es werden 7qm Fliesen bestellt, dazu, das Badezimmer ist sehr klein, ca 1,2m x 2m die Duschzelle selbst ist hat nur eine Fläche von 3qm die gefliest werden müssen. Dementsprechend konnte ich als Laie keine Abweichung feststellen besonders nicht da wir die Posten in der Badfirma besprochen und gegengezeichnet haben.
Der Fliesenleger ist im KVA und der Abschlagsrechnung separat als eigener Titel ausgewiesen mit seinen Unterpunkten und für ihn sind 1819,72€ angesetzt.
Dazu meine Frage, muss die Badfirma die Mehrkosten für den Fliesenleger tragen ? Oder ist sie im Recht mir weitere Mehrkosten aufzubürden?

01.05.2020 | 09:11

Antwort

von


(1985)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben die Badfirma u.a. damit beauftragt, das gesamte Badezimmer zu verfliesen. Hierfür wollte sich die Badfirma eines Erfüllungsgehilfen in Form des Fliesenlegers bedienen und Ihnen diese Kosten weiterberechnen. Sie selbst haben kein Vertragsverhältnis mit dem Fliesenleger, sondern nur mit der Badfirma, die den Fliesenleger eigenständig beauftragt hat.

Bei der Berechnung der durch das Verfliesen entstehenden Kosten ist der Badfirma ein einseitiger Kalkulationsirrtum unterlaufen, der für Sie als Laie nicht offensichtlich erkennbar war. Ein solcher Irrtum berechtigt nicht zur Anfechtung oder Nachberechnung, sondern fällt allein in den Risikobereich der Badfirma.

Sie können daher auf die vertraglich vereinbarte vollständige Verfliesung zum vertraglich vereinbarten Preis bestehen, etwaige auf dem Irrtum beruhende Mehrkosten hat die Badfirma zu tragen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Bewertung des Fragestellers 01.05.2020 | 09:20

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