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29.06.2019 07:20 |
Preis: 47,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Ich habe diese Woche Mahnbescheid vom Amtsgericht bekommen.
Darin wird eine Summe für Dienstleistungen genannt die gar nicht erbracht wurden .

Wie wehre ich mich damit ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben nach Zustellung des Mahnbescheid zwei Wochen lang Zeit, entweder die Forderung zu begleichen oder Widerspruch einzulegen. Wenn die Forderung nicht gerechtfertigt ist, weil die Dienstleistung ohne Ihr Verschulden nicht vertragsgemäß erbracht wurde, empfiehlt sich ein Widerspruch gegen den hierfür geltend gemachten Betrag.

Der Widerspruch kann schriftlich auch ohne den amtlichen Vordruck eingelegt werden. Es empfiehlt sich jedoch, aus Gründen einer zügigen Bearbeitung möglichst das vom Mahngericht zur Verfügung gestellte Formular zu verwenden. Ist nur ein Teil der Forderung unberechtigt, sollte ein Teilwiderspruch eingelegt und der berechtigte Teil der Forderung beglichen werden.

Das Mahnverfahren ist mit der Einlegung des Widerspruchs abgeschlossen. Wenn der Anspruch vom Antragsteller weiter verfolgt werden soll, muss ein streitiges Verfahren durchgeführt werden. In diesem streitigen Verfahren wird der Anspruch aus dem Mahnbescheid im Rahmen eines normalen Zivilprozesses mit Klage und Klageerwiderung und eventuell Beweisaufnahme verhandelt und gegebenenfalls durch Vergleich oder Urteil entschieden. Bei einer unberechtigten oder schwer nachweisbaren Forderung ist aber auch gut möglich, dass der Anspruchsteller das Verfahren nach einem Widerspruch nicht weiter verfolgt und sich die Sache für Sie erledigt hat.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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