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Kostenminimierung

| 27.06.2019 11:34 |
Preis: 70,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Sehr geehrter Anwalt,
eine Eigentümergemeinschaft ( 6 Parteien) hat beim LG Köln wegen Gebäudeschäden auf Grund von Kanalbauarbeiten auf 150000 € Schadensersatz geklagt. Im selbständigen Beweisverfahren hat der Gutachter die Schäden auf 7000 € beziffert. Dieses Verfahren ist abgeschlossen und der Streitwert durch das OLG auf 110000 € festgelegt.
Die Eigentümergemeischaft will aber das Hauptsacheverfahren nicht eröffnen.
Es sind 3 gegnerische Parteien involviert.
Frage: Welche Kosten können die gegnerischen Parteien geltend machen,wenn das Verfahren nicht weiter betrieben wird?

Für einen Hinweis auf die Kosten wären wir sehr dankbar.

Mit freundlichem Gruß



Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Angesichts der von Ihnen geschilderten Situation gehe ich davon aus, dass das Gericht gemäß § 494 a I ZPO eine Kostenentscheidung getroffen hat, dass Sie als Antragsteller die Kosten zu tragen haben, da Sie innerhalb der gesetzten Frist die Klage in der Hauptsache nicht erheben. Wenn diese Frist noch nicht verstrichen ist, müsste es dann zu gegebener Zeit so kommen.
Wenn sich eine andere Konstellation ergeben hat, so teilen Sie dies bitte mit, damit ich Ihnen über die kostenlose Nachfragefunktion noch einmal antworten kann.

Wenn die 3 Gegner von einem Anwalt vertreten sind, so kann dieser basierend auf dem von Ihnen angegebenen Streitwert, folgende Gebühren berechnen:

1,3 Verfahrensgebühr VV Nr. 3100 RVG 1953,00€
0,6 Erhöhungsgebühr für 2 weitere Aufraggeber VV Nr. 1008 901,80€
Auslagenpauschale VV Nr. 7002 20,00€
Zwischensumme 2874,80 €
19 % Mehrwertsteuer 546,21€
Summe 3421,01€

Falls mehrere andere Anwälte beteiligt gewesen sein sollten, so teilen Sie mir das bitte mit, so dass ich Ihnen über die kostenlose Nachfragefunktion noch einmal antworten kann.

Falls der andere Anwalt außergerichtlich tätig gewesen sein sollte, würde sich ggf. die Verfahrensgebühr auf die Hälfte reduzieren und auch entsprechend die Zwischensumme und die Mehrwertsteuer.

Ferner sind noch die Gerichtskosten zu zahlen, welche Ihnen von der Gerichtskasse gesondert mitgeteilt werden oder worden sind.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 27.06.2019 | 16:59

Vielen Dank für Ihre Antwort,
eine kleine Ergänzungsfrage ist nötig:
Es handelt sich um 3 Gegner mit jeweils eigenen Anwälten. Man steht also 3 verschiedenen Anwälten gegenüber die auch alle bei einer Ortsbesichtigjung anwesend waren.
Das könnte die Kosten erheblich in die Höhe treiben.
Wird das so sein?
Bisher sind alle Kosten (Gericht und Gutachter) von der Eigentümergemeinschaft bezahlt worden. Der eigene Anwalt hat auch schon abgerechnet: Fast 12.000 €.
Nun wird den Eigentümern angst und bange! Diese Konsequenzen waren nicht bekannt!!
Wird es ein finanzielles Fiasko?
In der Hoffnung auf gute Nachrichten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Ihr Mandant

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.06.2019 | 19:26

Sehr geehrter Fragesteller,

Zu ihrer Nachfrage teile ich gern folgendes mit:

Es fallen dann für jeden Anwalt die angegebenen Gebühren an, wobei die Erhöhungsgebühr wegfällt und sich entsprechend die Mehrwertsteuer reduziert.


Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 27.06.2019 | 22:13

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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"Die Anwältin war sehr freundlich, präzise und schnell.
An ihrer Kompetenz gibt es keinen Zweifel.
Ich bedanke mich für das Engagement.
Sehr empfehlensert."
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