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Kostenerstattung für Knie-OP/Kohlefaserstiftmethode


20.01.2005 13:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Die Techniker KK lehnt die Kostenübernahme für eine Knie-OP ab, bei der Kohlefaserstifte implantiert wurden mit der Begründung, es handele sich um eine nicht anerkannte Methode. Ursache und Diagnose der OP war aber: schwere Arthrose, Knorpelschaden, vor 5 Jahren schon mal eine OP mit einer konventionellen Methode (Ankratzen des Knorpels zur Stimulierung der Neubildung), jetzt aber wieder Schmerzen. Die Karbonstiftmethode ist eine weitere Alternative, bevor ein künstliches Gelenk implantiert werden muss. Frage nun: Es war uns bekannt, dass die Kosten für die Stifte (je 160 EUR) nicht übernommen werden, wie steht es aber mit den "normalen" Kosten wie Anästhesie, "Knietoilette" usw.
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da es sich bei der bei Ihnen praktizierten Methode leider um eine durch die Krankenkasse nicht anerkannte Behandlungsmethode handelt, haben Sie gem. SGB V auch keinen Anspruch auf Erstattung der im Zusammenhang mit dieser Leistung stehenden Kosten.
Die Krankenkasse geht nämlich davon aus, dass die Nebenkosten der nicht anerkannten Behandlungsmethode nur durch Inanspruchnahme dieser entstanden sind. Daraus wird geschlossen, das die Nebenkosten ebenfalls nicht erstattungsfähig sind.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlchen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 20.01.2005 | 14:32

Wie könnte ich erfahren, ob die Techniker KK sowas überhaupt schon mal erstattet hat, meinetwegen auch aus Kulanzgründen? Ich würde mich dann darauf berufen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.01.2005 | 15:19

Hierzu empfehle ich Ihnen die Suche unter www.google.de. Sie können sich hier evt.über eine Selbsthilfegruppe oder ein entsprechendes Forum informieren.

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