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Kostenerstattung

10.05.2011 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen & Herren,

ich habe eine Frage zu einem Problem es handelt sich um folgendes.
Ich war mit unseren PKW, am 01.08.2008, in einer Werkstatt, dort wurde die Xenon-Lampe ausgetauscht, da die alte defekt war.
Leider wurde mir dort ein verkehrter Typ einer Xenon- Lampe eingesetzt.
Die Kosten für den Austausch betrugen 158,51€.
Nach ca.13 Monaten bemerkten wir, das die Lampe mal einen Aussetzer hatte.
Ich hielt an, schaltete das Licht aus & wieder an & sie funktionierte wieder.
Dann wurden die Aussetzer häufiger, erst nach ca. 2 Monaten, dann 1 Monat & zum Schluss dann fast täglich.
Darum beschloss ich, mich in eine Fachwerkstatt zu begeben, dies geschah dann am 22.12.2010.
Dort wurde der Fehler untersucht & es stellte sich heraus, dass durch die andere Werkstatt eine Xenon-Lampe falschen Typs eingesetzt wurde.
In der Citroénwerkstatt fragte man mich, ob die Lampe bei Citroën ausgetauscht wurde, wenn ja so wäre es auf Kulanz & ich müsste keinen Cent bezahlen.
Leider musste ich dieses verneinen & somit 173,07€, für Fehlerdiagnose, Lampe wechseln & neu Einstellen.
Der Meister teilte mir noch mit, dass ich großes Glück gehabt habe und das Vorschaltgerät nicht kaputt gegangen sei.
So setzte ich mich mit der anderen Werkstatt in Verbindung, um wenigstens die Unkosten für die Lampe erstattet zu bekommen.
Jedoch dir Werkstatt weigert sich, sie machten mir ein Angebot, das ich max. 50€ erstattet bekomme.
Nun meine Frage an Sie, habe ich ein Anrecht auf Kostenerstattung in voller Höhe oder Teilweise.
Hätte ich denn Chancen, einen Rechtsstreit zu gewinnen oder kann ich meine Unkosten vergessen.
Über eine Antwort ihrerseits, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

D.M.

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider kann ich Ihnen nicht viel Hoffnung machen:

Zwar wäre die Werkstatt eigentlich verpflichtet gewesen, den Mangel kostenlos zu beheben oder - falls nicht möglich - die Kosten zu erstatten.

Aber hier war die Reparatur 2008. Und dann kann die Werkstatt die Einrede der Verjährung nach § 634a I1 BGB erheben, wenn es zu einem Verfahren kommen sollte.

Auch wenn die Ursache erst später bekannt gewesen ist, beginnt die Verjährungsfrist mit der Abnahme, also Abholung 2008.

Nur wenn Sie ein arglistiges Verhalten beweisen könnten, würde sich daran etwas ändern.

Aber dann müssten Sie darlegen und beweisen können, dass absichtlich eine falsche Birne eingebaut worden ist.

Und dieser Beweis wird kaum zu führen sein.

Daher sollten Sie das Kulanzangebot hier zähneknirschend annehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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