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Kostenbeitrag zur Jugendhilfe

09.03.2010 14:01 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine 2 Söhne sind nach Amtsgerichtsbeschluss in ein
Kinderheim gekommen.
Meine Frau war bis vor kurzem Bezieherin des Kindergeldes.
Wir sind nicht geschieden, oder leben getrennt.

Das Kindergeld wurde vom Jugendamt einbehalten.
Zusätzlich soll ich für diesen Zeitraum,wo meine Frau das Kindergeld bezog, 305.- für das erste Kind, sowie
180.- Euro für das zweite bezahlen.
Bei einem Nettoeinkommen von 1679.-Euro abzüglich 25% Pauschale
für Belastungen würden 1259.- Euro minus die 485.- Euro, also
774 Euro verbleiben. Da die Frau noch zu unterhalten ist,eine hohe
Miete, sowie Kreditrückzahlungen von ca. 300 Euro anfallen,stellt dies
für mich eine unzumutbare Härte dar.
Mittlerweile läuft das Kindergeld auf meinen Namen, und ich
muss nur 177 Euro monatlich zusätzlich zum Kindergeld zahlen.

Kann ich Widerspruch einlegen, und hätte dieser Aussicht
auf Erfolg?

09.03.2010 | 14:33

Antwort

von


(34)
Am Planetarium 14
07743 Jena
Tel: 0364187670
Web: http://www.kanzlei-komischke.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:


Soweit der Bescheid des Jugendamtes rechtsbehelfsfähig ist, sollten Sie auch in Widerspruch gehen, um sich Ihre Rechte zu bewahren.

Nach den vorliegenden Zahlen ist davon auszugehen, dass keine Unterhaltspflicht besteht, da das Geld kaum für Sie Recht und Sie schon im Rahmen des Selbstbehaltes liegen.

Da aktuell aber das Kindergeld bezahlt wird, erhöht sich Ihr Einkommen dadurch zumindest anteilig und das Jugendamt kann seine Forderung zumindest neu berechnen.

Dennoch sollten Sie hier im Rahmen der einmonatigen Widerspruchsfrist rechtzeitig gegen den Bescheid vorgehen.


Um Ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen, empfehle ich die Einschaltung eines Anwalts vor Ort – den Sie über unser Portal problemlos finden können.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Abschließend möchte ich Sie bitten die Bewertungsfunktion zu nutzen, um dieses Forum für andere Nutzer transparenter zu gestalten.



ANTWORT VON

(34)

Am Planetarium 14
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