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Kosten für entlaufenen Hund


| 17.09.2006 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Wir haben einen seit Tagen in unserem Ort streunenden Hund aufgenommen. Nachbarn hatten sich schon erfolglos bemüht, den Besitzer zu finden und der Hund trug kein Halsband. Der Tierarzt, den wir am folgenden Tag aufsuchten (der Hund war krank), rief nochmals bei einem Tierheim an - ohne Ergebnis. Dann untersuchte er den Hund, wir bekamen Medikamente, eine Rechnung über 70 € und sollten in einer Woche wiederkommen.
Anschließend kauften wir Leine, Halsband, Hundefutter und Körbchen.
Zu Hause angekommen, rief ich noch bei einem zweiten Tierheim an und so fand sich doch noch der Besitzer. Dieser wollte uns die entstandenen Kosten nicht ersetzen und nahm den Hund einfach mit.
Tierarzt und Tierheim rieten zu einer Klage, wir leiteten ein Mahnverfahren ein, der Besitzer legte Wiederspruch ein und so geht das Ganze nun vor Gericht. Wir sind leider völlig unerfahren und kennen die Rechtslage nicht. Unsere Kosten (Fahrten, Telefon, Gericht...) werden immer höher.

Nun die Frage: Wie genau ist die Rechtslage? Der Hund ist auf den Namen der Ehefrau gemeldet, diese haben wir auch gemahnt. Haftet der Ehemann mit, falls die Frau nicht zahlen kann? Brauchen wir vor Gericht einen Anwalt? Wie stehen die Chancen, unser Geld wiederzubekommen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Anwaltspflicht besteht in Ihrem Fall nicht.

Wenn der Hund auf die gegnerische Ehefrau gemeldet ist, haben Sie den Richtigen verklagt.

Der Ehemann haftet nicht automatisch für Regressforderungen gegen die Ehefrau. Soweit der Hund im Eigentum der Ehefrau steht, haftet nur diese allein.

Anspruchsgrundlage könnte hier "Geschäftsführung ohne Auftrag" sein (§§ 677 ff. BGB). Auch die sachenrechtliche und bereicherungsrechtliche Ansprüche kommen subsidiär in Betracht. Ich halte die Erfolgsaussichten für Ihre Klage in jedem Fall gut.

Ich rate dennoch dazu, einen Rechtsbeistand hinzu zu ziehen, um rechtliche oder finanzielle Nachteile durch mangelnde Rechtspraxis zu vermeiden.

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2006 | 15:10

Sehr geehrter Herr Wundke,

meine Frage zur Rechtslage ist mir zu ungenau und zu kurz beantwortet, damit kann ich nichts anfangen. Bitte etwas ausführlicher, ohne Juristendeutsch aber mit konkreten Paragraphen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2006 | 15:20

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Alle Aufwendungen, die Ihnen durch die Pflege des Hundes entstanden sind, können geltend gemacht werden. Ausgenommen sind allenfalls Kosten für Leine und Körbchen. Diese waren nicht unbedingt erforderlich.

Hinzu kommen nun auch die Kosten für die Rechtsverfolgung und natürlich eine Pauschale für Post- und Telekommunikationsaufwendungen in Höhe von ca. 20,00 EUR.

Eine Rechtsgrundlage habe ich bereits genannt. Soweit diese eingreift, wovon ich ausgehe, benötigen Sie keine weitere Begründung. Im Übrigen müssen Sie konkrete Paragraphen auch in der Klagebegründung nicht zu benennen. Schildern Sie lediglich in aller Ausführlichkeit den Sachverhalt und benennen und belegen Sie Ihre Forderungen.

Nachdem der Gegner Widerspruch erhoben hat, müssen Sie nun die oben angesprochenen Klagebegründung fertigen und an das zuständige Amtsgericht senden. Alles weitere erfahren Sie von dort.

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