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Kosten für außergerichtliches Verfahren

| 02.10.2008 19:49 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Sehr geehrte Rechtsanwälte,

es handelt sich um ein außergerichtliches Verfahren ((hier: Unterhaltsberechnung)die nicht von meinem, sondern dem gegnerischem Anwalt berechnet wurde, es wurde auch nicht verhandelt, sondern nur an mich weitergeleitet mit der Empfehlung: es anzunehmen.
Honorar: 1000 €
Ich habe gelesen dass, seit 07.2006 die gesetzlichen Anwaltsgebühren für die außergerichtliche Beratung
durch eine angemessene Vergütung erstzt wurden.

Meine Frage:
sind 1000 € für das weiterleiten von Schrftstücken angemessen????
oder gilt hier andere Verordnung.

Mit freundlichen Grüssen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Bei der Weiterleitung und dem Verfassen von Antwortschreiben handelt sich nicht um eine reine Beratung und es ist das Honorar nicht zwingend frei verhandelbar. Der Anwalt kann von Ihnen eine 0,5 bis 2,5 Geschäftsgebühr unter Beachtung des Gegenstandswertes fordern und da eine Einigung auf Grund des Hinweises des Anwaltes erfolgte und somit ein gerichtliches Verfahren vermieden wurde, kann der Rechtsanwalt eine 1,5 Einigungsgebühr unter Beachtung des Gegenstandswertes fordern. Hinzu kommen Auslagen oder diese als Pauschale i. H. v. 20,00 € und 19% Mehrwertsteuer auf den gesamten Betrag.

Der Gegenstandswert bestimmt sich bei Unterhaltsstreitigkeiten aus dem Jahresbetrag und evtl. zzgl. rückständigen Unterhalt.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen, ob die 1.000,00 € rechnerisch korrekt sind, ist somit vom Gegenstandswert und dem Gebührenansatz abhängig.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de






Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2008 | 20:52


sehr geehrte Frau Sperling,

danke für die schnelle Antwort,
die ich so verstehe:
die Regelung von 07.2006 gilt nur für eine Beratung, aber nicht für eine außergerichtliche Tätigkeit, hier gelten nach wie vor die gesetzlichen Anwaltsgebühren.
ist das richtig???

Danke im Vorraus,
Mit freundlichen Grüssen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.10.2008 | 22:03

Die angesprochene Regelung lautet:

§ 34 RVG Beratung, Gutachten und Mediation
(1) 1Für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung), die nicht mit einer anderen gebührenpflichtigen Tätigkeit zusammenhängen, für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens und für die Tätigkeit als Mediator soll der Rechtsanwalt auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken, soweit in Teil 2 Abschnitt 1 des Vergütungsverzeichnisses keine Gebühren bestimmt sind. 2Wenn keine Vereinbarung getroffen worden ist, erhält der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts. 3Ist im Fall des Satzes 2 der Auftraggeber Verbraucher, beträgt die Gebühr für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens jeweils höchstens 250 Euro; § 14 Abs. 1 gilt entsprechend; für ein erstes Beratungsgespräch beträgt die Gebühr jedoch höchstens 190 Euro.
(2) Wenn nichts anderes vereinbart ist, ist die Gebühr für die Beratung auf eine Gebühr für eine sonstige Tätigkeit, die mit der Beratung zusammenhängt, anzurechnen.

Für die weitere außergerichtliche Tätigkeit bleibt es bei den gesetzlichen Gebühren, sofern keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.

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