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Kosten für Sorgrerchtsberatung


| 26.03.2007 16:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Sehr geehrte Damen und Herren

Nach 8 monatigen Eheproblemen ging meine Frau vor 8 Wochen zu einer Rechtsanwältin um sich beraten zu lassen bezüglich das Sorgerecht!
Die Rechtsanwältin fragte aber nach meinem Einkommen und Vermögen. Außerdem hat sie unseren Ehevertrag (Gütertrennung)gelesen.
Die Frage war aber ausschließlich Sorgerecht unseres Sohnes!

Vor 6 Wochen waren wir gemeinsam bei der Rechtsanwältin und haben ihr gesagt dass wir unsere Eheprobleme gelöst haben.
Bei dem Gespräch haben wir uns über einen eventuellen neuen Ehevertrag erkundigt, aber nichts Genaueres besprochen. Nach dem Gespräch bei der Rechtsanwältin haben wir aber keinen neuen Ehevertrag gemacht sondern telefonisch gebeten die Rechnung zu schicken.

Jetzt sind 2 Rechnungen gekommen!

Die 1.Rechnung 01.03.07 finden wir in Ordnung
Rechtsanwaltgebührenberechnung Nr.0700048
Beratung, Gutachten für Verbraucher §§14,34 Abs.1S.3RVG 190,00€
Post und Telekommunikation Nr.7002 VV RVG 20,00€
19% Umsatzsteuer Nr.7008 VV RVG 39,90€
Gesamtbetrag 249,90€

2. Rechung 16.03.07 finden wir als überhöht
Rechtsanwaltgebührenberechnung Nr.0700059
Kindesunterhalt 466€ x 12=5.592€
Unterhalt 800€ x 12=9.600€
Versorgungsausgleich 1.000€

Gegenstandswert 16.192€
Diese Beratung wurde aber nicht verlangt, ausschließlich Sorgerecht

Geschäftsgebühr §§ 13,14,Nr.2300VV RVG 1,3 787,80€
Post und Telekommunikation Nr.7022 VV RVG 20,00€
19% Umsatzsteuer Nr.7008 VV RVG 153,48€
Zwischensumme brutto 961,28€
Abzüglich 1. Rechnung -249,90€

Gesamt 2.Rechnung 711,38€

Gesamt beide Rechnungen 961,28€ für Beratungsgespräch Sorgerecht bei wem das Kind bleibt und möglichen Ehevertrag der aber nicht gemacht wurde.

Ist die Höhe der Summe angemessen? Multiplikator wurde 1,3 verwendet

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Sehr geehrter Ratsuchender,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Zunächst ist zur ersten Rechnung anzumerken, dass diese zwar den gesetzlichen Höchstbetrag für eine Erstberatung (für Verbraucher) darstellt, jedoch noch durchaus vertretbar erscheint.

Hinsichtlich der zweiten Rechnung muss strengstens unterschieden werden, ob abermals lediglich eine erste Beratung erfolgt war oder ob Sie der Kollegin, wie es die ausgestellte Rechnung zugrunde legt, einen Auftrag bezüglich der aufgeführten Angelegenheiten erteilt haben.

Dies bedeutet, dass bezüglich der Fragen des Ehegatten- und Kindesunterhalts sowie des Versorgungsausgleichs eine Tätigkeit (z.B. konkrete Mitwirkung an der Gestaltung eines Vertrages, etwa durch Berechnungen und Entwürfe) Gegenstand des erteilten Auftrages gewesen sein müsste.

Sollte dies nicht der Fall sein, spricht dies eher für das Vorliegen eines weiteren Beratungsgesprächs, wofür eine Gebühr etwa in Höhe der ersten Rechnung als angemessen bezeichnet werden kann.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser ersten Einschätzung weitergeholfen zu haben.

Bitte beachten Sie, dass anhand der zur Verfügung stehenden Informationen lediglich eine erste Einschätzung erfolgen konnte. Für eine umfassende Beratung im Rahmen einer Beauftragung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Christian Grema
Rechtsanwalt

_____________
Christian Grema
C-G-W Rechtsanwälte

Postfach 1543
76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
Fax.: (07251) 392 44 31

Internet: www.c-g-w.de
E-Mail: info@c-g-w.de

Nachfrage vom Fragesteller 26.03.2007 | 19:16

Wann ist ein Auftrag nach dem 1.Beratungsgespräch erteilt?
Muß es nicht schriftlich sein?

1.Berechtigt das erste Beratungsgespräch Inhalt "Sorgerecht" die Rechtsanwältin die Unterhaltszahlungsberechnung zu machen und in Rechnung zu stellen?

2.Das zweite Beratungsgespräch hatte den Inhalt, dass wir unser Eheproblem gelöst haben und einen neuen Ehevertrag aufsetzen wollten. Die Rechtsanwältin machte zwar Vorschläge, es wurde ihr aber kein Auftrag für einen neuen Ehevertrag erteilt.

Ergänzung vom Anwalt 26.03.2007 | 19:52

Sehr geehrter Fragesteller,

ich will Ihre Frage wie folgt beantworten:

Die Schriftform ist für eine Beauftragung nicht erforderlich. Diese kann vielmehr auch mündlich erfolgen und sich aus dem Gespräch der Beteiligten ergeben, etwa wenn Ihre Frau im ersten Termin eine konkrete Aussage über die möglichen finanziellen Auswirkungen einer Trennung/Scheidung wünschte.

1. Sollte es im ersten Termin jedoch ausschliesslich um die Frage der elterlichen Sorge gegangen sein so waren die Unterhaltsberechnungen und von dem Beratungsauftrag nicht umfasst und die hierfür in Rechnung gestellte Honorrarechnung tatsächlich nicht gerechtfertigt.

2. Auch hier gilt: Sollte das Mitwirken der Rechtsanwältin nicht über allgemeine rechtlicher Hinweise hinausgegangen sein, so wäre der zweite Termin ebenfalls nur als eine Beratung zu beurteilen, mit der Folge, dass keine Tätigkeit abzurechnen wäre sondern lediglich eine weitere Beratung.

Es kommt mithin darauf an, ob durch die Rechtsanwältin bereits konkrete, auf den konkreten Sachverhalt zugeschnitte Vorarbeit auf den Abschluss eines neuen Ehevertrages geleistet wurde oder nicht.

Unter Zugrundelegung der von Ihnen geschilderten Informationen komme ich zu dem Schluss, dass eine Tätigwerden gemäß der durchgeführten Abrechnung von Ihnen nicht gewünscht wurde.

Eine endgültige Beurteilung ließe sich jedoch nur durch eine genaue Erörterung der beiden Gesprächtermine erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Grema
Rechtsanwalt
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