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Kosten für Rechtsanwalt trotz Einigung mit Inkassounternehmen?

18.07.2012 02:01 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Nachdem ich den offenen Betrag auf meiner Kreditkarte 2010 nicht mehr begleichen konnte, wurde mir die Karte gesperrt und ein Inkassounternehmen beauftragt. Mit real-inkasso Hamburg einigte ich mich dann auf eine Ratenzahlung von € 150,-.

Nun bekam ich Post von einem RA Fülleborn Hamburg, der wohl irgendwie zu real-inkasso gehört. Ich würde seiner Mandantin (dem Kreditkarteninstitut) folgende Beträge schulden:

Hauptforderung € 3.413,64
vorgerichtliche Mahnkosten € 18,-
Inkassokosten € 359,50
Kontoführungsgebühren € 40,66
Ermittlungskosten /
Vergleichskosten € 388,15
Verzugszinsen 5%-Punkte
über Basiszins p.a. bis
11.07.2012 € 255,05
RA-Gebühr € 56,98
abzgl. geleisteter Zahl. € 2.250,-

Gesamtforderung per
11.07.2012 € 2281,98

zzgl. weiterer 5%-Punkte über Basiszins ab 12.07.2012 auf Euro 1.967,81.

Also das ich dem Kreditkarteninstitut das Geld schulde, ist klar. Aber sind die ganzen Kosten des Inkassoinstitutes bzw. RA´s berechtigt? Auf einmal zahlen kann ich den Betrag im übrigen nicht.
Vielen Dank im voraus.

Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie mit der Zahlung der Ursprungsforderung (Hauptforderung) in Verzug geraten sind, kann ein Gläubiger nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ein Inkasso-Unternehmen beauftragen und deren Kosten als Verzugsschaden geltend machen.

Die Höhe der Kosten orientieren sich dabei an dem RVG und dürften netto bei 280,40 € leigen. Bei einem Vergleich düften die Kosten bei netto 605,00 € liegen. Damit müssten die Positionen

nkassokosten € 359,50
Kontoführungsgebühren € 40,66
Ermittlungskosten /
Vergleichskosten € 388,15

aber dann auch abgegolten sein, wenn die Berechtigung zum Vorsteuerabzug auf Gläubigerseite besteht.


Da Sie sich schon mit dem Inkasso-Unternehmen auf eine Ratenzahlung geeinigt hatten, sind die weiteren Kosten eines Rechtsanwaltes nicht erstattungsfähig.


Ob Zinsen gezahlt werden müssen, hängt davon an, wie genau der getroffene Vergleich formuliert worden ist; grundsätzlich sind die Zinsen ansonsten nicht zu beanstanden.


Vorgerichtliche Mahnkosten müssen nachgewiesen werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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