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Kosten für Mängelbeseitigung nach Auszug

01.08.2008 08:19 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

Bei der Wohnungsübergabe an den Eigentümer/Nachmieter wurden zwei Mängel schriftlich festgehalten. Ein defekter Toilettensitz und ein Schimmelfleck hinter einem Schrank. Der Schimmelfleck wurde erst beim Auszug, eine Woche zuvor, entdeckt.

Beim Toilettensitz haben wir (Mieter alt/ Eigentümer) uns so verständigt, dass der Eigentümer die Kosten für einen Toilettensitz übernimmt, da ich die Wohnung 4 Tage vor Mietende, an den Nachmieter übergeben habe.

Den Schimmelfleck führte ich auf eine zwei Jahre zuvor durchgeführte Schimmelsanierung, durch vom Eigentümer beauftragten Maler, zurück. Hier wurde eine nicht fachgerechte Innenisolierung entfernt, die vom Eigentümer einst angebracht wurde. Seit dieser Sanierung stehen die Möbelstücke 10 cm von der Wand entfernt. Mit keinem Wort hat der Eigentümer
geäußert, dass er erwartet, dass ich den Schimmelfleck beseitige.

Der Punkt im Übergabeprotokoll, wo festgehalten wird bis wann etwaige Mängel zu beseitigen sind blieb frei.

Wegen möglicher Nebenkostennachzahlungen hat der Eigentümer einen Teil der Mietkaution zurückgehalten.

Die Nebenkostenabrechnung ist nun erfolgt und weist ein Guthaben von 150,- EUR aus (nach Gegenrechnung der Nachzahlungssumme und des einbehaltenen Betrages).

Nun fordert der Eigentümer die Kosten für die Schimmelfleckbeseitigung (Sanierung des Schimmelflecks durch den Nachmieter!) in Höhe von 240,- EUR, plus 50,- EUR für einen neuen Toilettensitz. Nach Abzug meines Guthabens fordert der Eigentümer nun 140,- EUR von mir.

Er hat mich zu keiner Zeit aufgefordert, besagte Mängel zu beseitigen. Ich habe einen Zeugen, der bei der Wohnungsübergabe zugegen war und meine Aussagen bestätigen kann.

Natürlich bin ich damit nicht einverstanden, aus meiner Sicht hätte er mir zunächst eine Frist setzten müssen oder zumindest festhalten, dass er von mir eine Beseitigung der Mängel erwartet. Beides erfolgt nicht.


Mit freundlichen Grüßen
01.08.2008 | 08:33

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen wie folgt Stellung:
Sie haben mit Ihrer letzten Aussage vollkommen Recht:
Wenn die Schadenbeseitigung in der Form wie Sie es schilderten vereinbart war, dann hätte der Vermieter Ihnen zunächst die eine Möglichkeit einräumen müssen, den Schaden selbst zu beheben, i. e. den Schimmelfleck zu beseitigen. Hierzu hätte er Ihnen eine Frist mit einer Ablehnungsandrohung setzen müssen. Erst bei fruchtlosem Verstreichenlassen dieser Frist ist der Vermieter berechtigt, den Schaden zu beseitigen bzw. beseitigen zu lassen und von Ihnen die Kosten zu verlangen.
Wenn vereinbart wurde, dass der Vermieter den Toilettensitz bezahlt, kann er den Betrag in Höhe von EUR 50,00 nicht fordern. Wenn der Vermieter bestreitet, dass dies so vereinbart war, dann tragen Sie die Beweislast. Der Beweis kann durch eine Zeugenaussage oder einem Vermerk im Übergabeprotokoll geführt werden.
Die Forderung des Vermieters ist somit nicht berechtigt.
Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


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