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Kosten für Krankenversicherung steuerlich geltent machen


22.11.2012 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Meine Tochter und ich sind PKV.

Meine Frau hatte bis jetzt einen sozialversicherungspflichtigen Job, sie und ihr Kind aus erster Ehe sind folglich GKV.
Meine Frau wurde jetzt arbeitslos, sie sit arbeistsuchend gemeldet und bekommt 1 Jahr lang ALG1, somit ist sie und ihr Kind GKV.

Was ist nun nach dem Jahr: Dann muss ich die Beiden GKV, rund 350€/Monat. Eigentlich eine ungerechte Mehrbelastung gegenüber denen, die familienversichert sind.

Kann ich diese Ausgaben von rund 4200€ jährlich steuerlich geltetnd machen. Was ist zu beachten?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
Dem Beschluss des BVerfG folgend sieht § 10 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und Buchst. b EStG ab 2010 eine eigenständige Regelung vor, nach der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zur Erlangung eines sozialhilfegleichen Versorgungsniveaus in voller Höhe abziehbar sind. Darüber hinausgehende Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Beiträge zu Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit, zu Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, die nicht Bestandteil einer Basisversorgung sind, zu Unfall- und Haftpflichtversicherungen, zu Risikolebensversicherungen die nur für den Todesfall eine Leistung vorsehen und zu Kapital- und Rentenversicherungen, deren Laufzeit vor 2005 begonnen hat, sind nach § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG im Rahmen von Höchstbeträgen abziehbar, soweit diese nicht bereits vorrangig durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zur Erlangung eines sozialhilfegleichen Versorgungsniveaus ausgeschöpft sind.

Ich gehe davon aus, dass Sie verheiratet sind und Zusammenveranlagung beantragen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt
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