Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.393
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kosten für Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung eines Kaufvertrags?

| 28.11.2014 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ca. 4 Jahren den Kredit für meine vermietete Eigentumswohnung umgeschuldet. Der Kredit wird seitdem einwandfrei und ohne jede Störung bedient. Heute bekam ich eine Rechnung des Darlehensgebers über Notarkosten für die Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung des Kaufvertrages. Handelt es sich dabei um ein übliches Vorgehen oder lohnt es sich dagegen vorzugehen?

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Es gilt § 133 Kostenordnung (KostO). Danach können nur dann Notarkosten entstehen, wenn entweder eine zweite Ausfertigung erstellt oder eine neue Tatsache oder eine Rechtsnachfolge zu prüfen ist.

Darüberhinaus kann der Darlehensgeber von Ihnen nur dann den Ersatz der Kosten fordern, wenn Sie das Entstehen der Kosten verursacht haben. Der Darlehensgeber kann daher nur die Kosten von Ihnen fordern, wenn Sie Grund für die Vorbereitung der Zwangsvollstreckung gegeben haben (Nichtzahlen einer oder mehrerer Raten) und eine neue Tatsache oder eine Rechtsnachfolge auf Ihrer Seite entstanden ist. Da Sie aber den Kredit stets bedient haben, haben Sie keinen Grund für eine Vorbereitung der Zwangsvollstreckung gegeben. Daher hat die Gegenseite keinen Anspruch auf Kostenersatz.

Kurz: Nein, das ist unüblich. Ja, es lohnt sich, dagegen vorzugehen.

Ich empfehle daher, die Gegenseite auf § 133 KostO sowie die ordentliche Kreditbedienung hinzuweisen und nach dem Rechtsgrund für die Rechnung zu fragen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2014 | 01:54

Sehr geehrter Herr Weber,

vielen Dank für die schnelle Anwort. Kann ggf. eine vertragsgemäße Sondertilgung eine solche Aktivität veranlassen?

Vielen Dank im voraus,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2014 | 02:18

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, keine vertragsgemäßen Handlungen können so etwas veranlassen. Nur ein vertragswidriges Verhalten gibt einen Grund für eine vollstreckbare Ausfertigung.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 29.12.2014 | 04:19

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 29.12.2014 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63204 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle und informative Antwort. Hat mir sehr geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle und kompetente Antworten! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
rasche und kompetente Beantwortung meiner Fragen. Genau das wollte ich. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER