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Kosten einer Scheidung

18.05.2009 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo,

ich bin seit mehr als 3 Jahren getrennt lebend, wir haben keine Kinder. Nun möchte ich mich scheiden lassen.

Die Vermögensverhältnisse sind wie folgt:
Mein (Noch-)Ehemann hat vor der Ehe ein Haus von seinen Eltern übernommen (und per Kredit seinen Bruder ausgezahlt), und ich habe mir eine Wohnung gekauft. Jeder alleine nur auf seinen Namen und wie gesagt, beides vor der Eheschliessung. Beide Kredite waren gleich hoch.

Mein Mann verdiente bei der Trennung ca 1800€ netto, ich ebenfalls in etwa den gleichen Betrag.

Nun ist meine Wohnung in der Zwangsvollstreckung (1. Termin ist ergebnislos verstrichen, der 2. Termin ist fürs Jahresende angesetzt), der Gutachter schätzte die Wohnung auf ca 100.000€.
Ich bin seit 2 Monaten arbeitslos, bekomme ca 800€ /Monat Arbeitslosengeld. Jetzt hat die Gläubiger-Bank auch noch einen GV geschickt und ich muss nächsten Monat eine EV vor dem AG abgeben.

Über die derzeitigen Vermögensverhältnisse meines Mannes habe ich keine Kenntnisse, seit 3,5 Jahren herrscht Funkstille.

meine Fragen:
1. Wie teuer würde mich die Scheidung zum jetzigen Zeitpunkt kommen?
2. Ist es für mich besser, die Versteigerung abzuwarten und mich dann scheiden zu lassen oder ist das (finanziell) egal? Nach der Versteigerung werde ich die Privatinsolvenz beantragen.

Danke für eine Antwort.



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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie werden für Ihre Scheidung wohl Prozesskostenhilfe beanspruchen können, so dass der Staat die Kosten Ihres Scheidungsverfahrens übernehmen wird und Sie allenfalls geringe Raten werden zahlen müssen, wenn Sie nicht völlig kostenfrei bleiben. Am besten sprechen Sie erst einmal beim Amtsgericht, in dessen Bezirk Sie wohnen, vor, legen Nachweise über Ihre Einkünfte und Verbindlichkeiten vor und bitten um Ausstellung eines Beratungshilfescheins zwecks Beratung durch einen Rechtsanwalt zur Regelung Ihrer Trennung und Vorbereitung Ihrer Scheidung. Wenn Sie den Beratungshilfeschein bekommen haben, können Sie einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen, dessen Tätigkeit kostet Sie, solange es nicht zum Gericht geht, dann lediglich 10,00 EUR.

Mit dem Anwalt besprechen Sie die Einleitung Ihres Scheidungsverfahrens einschließlich der Stellung eines Prozesskostenhilfeantrags. Wenn Sie einen Beratungshilfeschein bekommen haben, wird Ihnen auch Prozesskostenhilfe für das Scheidungsverfahren gewährt werden. Die Scheidung wird Sie dann nichts oder nur sehr geringe monatliche Raten kosten.

Wenn Sie warten, bis Ihre Wohnung verkauft ist, kommt es darauf an, ob Ihnen vom Erlös auch angesichts etwaiger sonstiger Verbindlichkeiten genügend Geld bleibt, um die Prozesskosten zu finanzieren. Wenn sich jetzt schon abzeichnet, dass Sie dann die Privatinsolvenz einleiten müssen, können Sie aber damit rechnen, auch dann Prozesskostenhilfe zu erhalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

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