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Kosten der treuhandberechnung der SPARKASSE

11.12.2017 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Kosten für einen Treuhandauftrag

Im laufe des Jahres haben ich eine Wohnung Verkauft. und mit dem Käufer einen Kaufpreis abgesprochen von 45.000,- Euro
Weiterhin übenehme ich die noch zu Zahlenden Vorfälligkeits-Zinsen. Dies war ein Betrag von ca 700,-- Euro Der von dem Käufer bestellte Notar hat dann den Vertrag aufgesetzt .Bei der Unterzeichnung des Vertragen habe ich dem Notar auf folgendes Aufmerksam gemacht , Dass ich mit dem Käufer folgendes abgesprochen habe. Ich Zahle einzig nur die Vorfälligkeitszinsen , alle anderen entstehende Kosten Trägt der Kaufer. Dies wurde auch dann im Vertrag unter Pos. 9 festgehalten. Im Zuge der Abwicklung mit der Sparkasse wurde dann von dieser mit dem Notar ein Treuhädervertrag abgeschlossen . Die Kosten dafür wurden von der Sparkasse an dem mir zustehendem Betrag abgezogen ( 400,-- ( Euro . Ich bin der Meinung das diese Kosten lt.Kaufvertrag der Käufer Zahlen muß , oder dem Notar in Rechnung gestellt werden , der diese dann dem Verkäufer in Rechnung stellt.Die Sparkasse bekam noch ca. 15000,- Euro , ist dann ein Betrag von 400 Euro überhaupt gerechtfertigt, denn Sie hat ja schon die Vorfälligkeitszinsen erhalten.
11.12.2017 | 14:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Der Treuhandauftrag ist erforderlich, damit der Notar die Fälligkeit des Kaufpreises herbeiführen kann. Fälligkeitsvoraussetzung ist in der Regel die Eintragung einer Auflassungsvormerkung sowie die Löschung alle nicht von dem Käufer zu übernehmenden Belastungen. D.h. bestehende Grundpfandrechte sind zu löschen.

2. Die geltend gemachten Kosten der Bank entstehen in der Regel für die Erteilung der Löschungsbewilligung für die eingetragene Grundschuld. Danach verpflichten Sie sich im Kaufvertrag das Grundbuch lastenfrei zu übertragen und etwaige Kosten für die Löschung zu tragen.

3. Soweit Sie die Lastenfreiheit von der Grundschuld im Grundbuch vertraglich vereinbart haben, haben Sie die anfallenden Kosten für die Löschung der Grundschuld zu tragen. Insoweit sollten Sie prüfen, ob hierzu eine Regelung besteht. Besteht eine solche Regelung nicht, hat der Käufer in der Tat die aus der Löschung anfallenden Kosten zu tragen.

4. Haben Sie die Kosten aufgrund einer kaufvertraglichen Regelung zu tragen, können Sie die Bank auffordern, den Anfall und die Höhe der Kosten nachzuweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

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