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Kosten der Teilungsversteigerung


30.09.2006 20:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Guten Tag,
ich strebe eine Teilungsversteigerung des gemeinsamen Hauses nach Scheidung an.
Der geschätzte Hauswert beträgt lt. Gutachten 167.000,00 €. Das Haus ist derzeit mit ca. 60.000,00 € belastet (Hypothek, Darlehen).
Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich die Teilungsversteigerung beantrage, bzw. werden alle Kosten letztendlich auf die Hauseigentümer (hälftig) verteilt oder trage ich die Kosten alleine?
Ich beabsichtige, mich an der Versteigerung als Bieter zu beteiligen und das Haus zu erwerben.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Kosten hat der Ersteher zu tragen.

Der Ersteher muss Grunderwerbsteuer zu entrichten sowie die Kosten des Zuschlags im Sinn von § 109 Abs. 1 ZVG. Des weiteren müssen auch die Kosten der Eintragung ins Grundbuch getragen werden.

Wenn man nun von einem hälftigen Verkehrswert in Höhe von 83 500 € ausgeht und Sie ein Gebot in Höhe von 70 % hiervon, also 58 400 €, abgeben (und natürlich auch den Zuschlag bekommen), dann beträgt die Zuschlagsgebühr 278,00 €, die Grundbuchgebühr 192,00 €, die Grunderwerbssteuer 2.045,00 €. Da bis zum Verteilungstermin 6-8 Wochen vergehen, sind auch noch Zinsen in Höhe von ca.310 € zu zahlen.

Insgesamt entsteht nach dieser Beispielsrechnung dann ca. ein Gesamtaufwand in Höhe von 61 300 €, Versteigerungskosten 2900 €.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2006 | 19:55

Muss ich zur Betreibung des Verfahrens Vorleistungen entrichten?
Wenn ja, in welcher Höhe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.10.2006 | 13:03

Vom Antragsteller wird bei Beauftragung des Gutachters und bei Terminsbestimmung jeweils ein Vorschuss angefordert.

Wenn man nun von einem hälftigen Verkehrswert in Höhe von 83 500 € ausgeht,
§ 15 GKG
Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren
(1) Im Zwangsversteigerungsverfahren ist spätestens bei der Bestimmung des Zwangsversteigerungstermins ein Vorschuss in Höhe des Doppelten einer Gebühr für die Abhaltung des Versteigerungstermins zu erheben.


dann beträgt der Kostenvorschuss nach der Gebührentabelle des Gerichtskostengesetzes

756 x2 = 1512 €.

Beim Versteigerungstermin ist Bietsicherheit in Höhe von 10 % des Verkehrswertes zu leisten.

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