Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kosten bei Nießbrauchsrecht & mündliche Abmachung

| 24.02.2020 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich bin Eigentümer eines Hauses. Das Haus wurde mir vor etwa 5 Jahren übertragen von einem Ehepaar und dieses hat auch Nießbrauchsrecht auf Lebenszeit. Mittlerweile ist der Mann gestorben und die Frau lebt weiter in dem Haus.

Damals bei der Unterzeichnung der Unterlagen war ein Anwalt und Notar anwesend, der bezeugen kann, dass es eine mündliche Abmachung gab, dass auf mich keine Kosten zukommen (ansonsten wäre kein Vertrag Zustande gekommen) und alle anfallenden Kosten von dem Ehepaar übernommen werden. Da der Mann mittlerweile verstorben ist, sagt die Frau, sie wüsste davon nichts.

Kann man sich auf diese Abmachung berufen und sämtliche Kosten auf die Ehefrau weiterleiten? Oder ist das Versprechen durch den Tod erloschen oder gelten solche mündlichen Abmachungen generell nicht?

24.02.2020 | 15:51

Antwort

von


(573)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Eine mündliche Absprache wäre unwirksam, weil beim Immobilienkauf alle Absprachen notariell beurkundet sein müssen.

Häufig wird die Kostentragung ausdrücklich geregelt, jedenfalls wenn von der gesetzlichen Regelung abgewichen werden soll.

Ist das nicht der Fall, gelten die Regelungen des BGB, insbesondere §§ 1041 und 1047. Danach trägt der Nießbraucher die regelmäßigen Kosten und Lasten, insbesondere auch die gewöhnliche Instandhaltung.

Sie sollten zunächst Ihren Kaufvertrag überprüfen, ob dort alle Lasten auf den Nießbrauchsberechtigten übertragen worden sind. Dies ist aus stEuerlichen Gründen nicht unüblich.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-


Bewertung des Fragestellers 27.02.2020 | 11:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe!

"
Mehr Bewertungen von Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.02.2020
4,8/5,0

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe!


ANTWORT VON

(573)

Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Erbrecht