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Kosten als vorweggenommenes Erbe einfordern?

| 14.11.2012 07:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Meine Schwester führt in unserem Elternhaus ein Einzelhandelsgeschäft.
Ende 2009 / Anfang 2010 wurde für dieses Geschäft das Dach erneuert mit Kosten von über 20.000,- €.
Diese Dacherneuerung wurde vom gemeinsamen Erbschaftskonto bezahlt.

Anfang diesen Jahres habe ich meinen hälftigen Anteil am Elternhaus an meine Schwester verkauft.

Durch die Modernisierung des Daches wurde das Erbschaftskonto verringert.

Kann ich die Hälfte der Kosten als vorweggenommenes Erbe von meiner Schwester einfordern?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn ich Sie richtig verstehe bestand hinsichtlich des Elternhauses bis zum Verkauf Ihres Anteils Anfang 2012 eine ERBENGEMEINSCHAFT.

Es war daher richtigerweise Sache der Erbengemeinschaft als Eigentümer, 2009/2010 das Dach des gemeinschaftlichen Hauses zu erneuern und die hierfür anfallenden Kosten zu bezahlen.

Der Umstand, dass Ihre Schwester in dem Haus ein Einzelhandelsgeschäft betreibt, spielt insoweit keine Rolle.

Eine vorweggenommene Erbfolge liegt nicht vor.

Eine vorweggenommene Erbfolge hätte z.B. dann vorliegen können, wenn Ihre Eltern zu Lebzeiten das Hausgrundstück Ihrer Schwester zu Alleineigentum übertragen hätten.

Dies ist nach Ihrer Schilderung aber nicht geschehen.

Die Erneuerung des Daches dürfte sich wertsteigernd auf das Grundstück und damit auch auf den beim Verkauf Ihres Anteils an Ihre Schwester erzielten Kaufpreis ausgewirkt haben.

Einen darüber hinausgehenden Anspruch, die Hälfte der Kosten der Dacherneuerung von Ihrer Schwester einfordern zu können, sehe ich leider nicht.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigerere Nachricht geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.11.2012 | 08:37

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