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Kosten Notarvertrag

30.05.2011 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

wer trägt die Kosten für einen nicht zustande gekommenen Notarvertrag?

Die Käufer haben sich mit dem Verkäufer über einen Kaufpreis geeinigt. Der vom VK eingeschaltete Makler beauftragt im Einverständnis mit den Vertragsparteien einen Notar zwecks Entwurf. Die Käufer bitten um einige Änderungen, der überarbeitete Entwurf geht den Parteien zu und ein Notartermin wird vereinbart. Nur wenige Stunden vor dem Termin verlangt der Verkäufer einen wesentlich höheren Kaufpreis, da ein weiterer Interessent erschienen ist.

Wer trägt hier die Notarkosten falls sich die Parteien zum Notartermin nicht über den nachverhandelten Kaufpreis einigen können?

Vielen Dank.
30.05.2011 | 14:39

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich kommt derjenige für die Notarkosten auf, der die Erstellung des Kaufvertrags in Auftrag gegeben hat. In Ihrem Fall wurde der Notar durch den Makler als Vertreter beauftragt. Es haftet also derjenige, in dessen wirksamer Vertretungsmacht der Makler gegenüber dem Notar aufgetreten ist.

Nun haben Sie geschrieben, der Makler habe diesen Auftrag "im Einverständnis beider Parteien" erteilt. Ich verstehe dies so, dass sowohl der Verkäufer als auch Sie dem Makler den Auftrag erteilt haben, den Notar zu beauftragen. Demzufolge hat der Makler sowohl den Käufer als auch den Verkäufer wirksam vertreten, so dass sowohl Sie als auch der Verkäufer als Gesamtschuldner nach außen hin für die Notarkosten aufkommen.

Der Notar kann seine Kosten sowohl Ihnen gegenüber als auch gegenüber dem Verkäufer geltend machen.

Allerdings haben Sie nach erster Einschätzung im Innenverhältnis einen Ausgleichsanspruch ggü. dem Verkäufer, da dieser trotz der vorherigen Einigung mit Ihnen plötzlich einen höheren Kaufpreis verlangt hat. Der Verkäufer hat demzufolge das Scheitern des Vertrags provoziert und unnötige Kosten verursacht. Sie sollten also versuchen, sich gegenüber dem Verkäufer von den Notarkosten gänzlich freizustellen. Mindestens jedoch haben Sie einen Ausgleichsanspruch in Höhe von 50 Prozent. Keinesfalls müssen Sie insgesamt mehr als 50 Prozent der Notarkosten tragen.

Sollte sich dabei keine Einigung mit dem Verkäufer finden lassen, sollten Sie sich ggf. anwaltlich vertreten lassen.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sollten hier wichtige Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sein, kann die rechtliche Beurteilung völlig anders aussehen. Diese Plattform kann und will den Gang zu einem Berufskollegen nicht ersetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in dieser Angelegenheit und Alles Gute!

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(265)

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
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