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Kosten Hypotheken Bestellung Mallorca

18.03.2021 20:45 |
Preis: 80,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Es geht um den Immobilienerwerb von Verbrauchern in Spanien. Wer trägt welche Nebenkosten?

Guten Tag, ich hätte gerne gewusst welche Kosten für mich anfallen wenn ich in Spanien (mallorca) eine Hypothek auf meine Immobilie eintragen lasse. Ich habe gelesen dass es seit 2019 eine geänderte Regelung gibt die die Kosten wie Steuern Notargebühren auf die Bank abwälzt. Können Sie mir sagen wie hoch die Kosten sind und wer sie trägt? Vielen Dank

Einsatz editiert am 20.03.2021 10:40:16

20.03.2021 | 19:31

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

In der Tat ist es so, dass das Ley de Credito Inmobilario mit in Kraft treten am 17. Juni 2019 nicht nur die EU-Richtlinie 2014/17/EU umgesetzt hat (Verbraucherschutz in Folge der Banken- und Bauträgerkrise mit Transparenzklauseln für Hypothekenverträge, Prüfungs-/Aufklärungsgebote, Vorfälligkeit wie bereits in Deutschland) sondern darüber hinausgehende Vergünstigungen für den Verbraucher vs. den Banken eingeführt hat: Nämlich die auch in Deutschland üblichen Nebenkosten im Zusammenhang mit der Hypothek. Das sind die Notargebühren, Eintragungsgebühren in das sp. Eigentumsregister, Stempelsteuer. Diese werden mithin von der Bank übernommen, mit Ausnahme der Kosten für das Sachverständigengutachten, das Sie ja in der Regel selbst beauftragen bzw. in Ihrem eigenen Interesse erfolgt.

Insofern geht diese Schutz sogar weiter, als die entsprechenden Regularien nach deutschem Recht.

Diese Gebühren richten sich - gesetzlich festgelegt - an dem Kaufpreis aus mit ca. um die 800 Euro zuzügl. die o.g Eintragung im Eigentumsregister mit um die 500 +EUR., die ebenfalls gesetzlich vorgesehen sind.

Beachten Sie aber bitte, dass damit nicht alle Nebenkosten im Zusammenhang mit der Immobilie abgedeckt sind. Man sollte in der Praxis ca. 10 – 15 % des vorhandenen Budget mit einplanen, weil noch Steuern (differenziert nach Neu- oder Gebrauchtimmobilie und Region) sowie die Impuesto sobre las Transmisiones Patrimoniale, also entsprechend der Grunderwerbssteuer in Deutschland.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Rückfrage vom Fragesteller 20.03.2021 | 20:27

Hallo Herr Burgmer,

Sie hatten sich jetzt nur auf die notariellen Kosten bezogen. Was ist mit den Steuern bei der Eintragung der Hypothek? Ich habe gelesen, das es eine Stempelsteuer gibt (ca. 1-2%). Wer trägt diese? Gibt es weitere Steuern oder Gebühren?

Dann beziehen Sie sich im unteren Teil Ihrer Antwort auf die Grunderwerbssteuer bzw. die Kosten beim Neuerwerb. Nicht das es falsch verstanden worden ist. Die Immobilie ist bereits seit einigen Jahren in meinem Besitz, es geht ausschließlich um die Eintragung der Hypothek und die entstehenden Kosten! Nicht dass wir hier von einer falschen Ausgangslage ausgehen.

Danke im voraus.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.03.2021 | 21:35

Gerne zu Ihrer Nachfrage:

Alles klar: Dann entfallen die Kosten/Gebühren und Steuern, die mit dem Kauf einer Neuimmobilie bzw. dem Weiterverkauf verbunden sind. Denn das sind (indirekte) Steuern nach Art unserer MwSt, die den Umsatz besteuern.

Die Stempelsteuer Actos Jurídicos Documentados i beträgt (je nach Regio +) 0,5 bis 1,5 % bezogen auf den Beurkundungswert, fällt aber i.d.R. nur beim Ersterwerb an, sofern Sie Verbraucher sind. Besteuert wird, wer bezahlt, im Zweifel dann die Bank, s.o.

Da es sich nach Ihrer Schilderung aber "nur" um eine isolierte Bestellung einer Hypothek (also nicht um ein verbundenes Immobiliengeschäft nach dt. Recht im Sinn des § 358 Absatz 3 Satz 3 BGB) handelt, empfehle ich dringend, sich vor Abschluss des Darlehens die Kostenübernahme durch die Bank bestätigen zu lassen. Denn selbst nach dt. Recht stecken die Probleme im Detail (sprich den AGB), was in Spanien mit der Novellierung des nicht unumstrittenen Gesetzes nicht besser ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe
mt freundlichen Grüßen
Ihr
Willy Burgmer
- Rechtsanwalt

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