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Korrekturbescheid zur Höchstanspruchsdauer von Krankengeld

| 18.10.2017 09:22 |
Preis: 40,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

ich stehe im Krankengeldbezug. Mir wurde seitens der Krankenkasse fristgerecht mitgeteilt, dass zu Ende Oktober die Höchtsanspruchdauer erreicht ist und die Zahlung eingestellt wird.

Heute erhalte ich eine Korrektur des Bescheides, weil der Drei-Jahres-Zeitraum falsch berechnet wurde. So würde sich ergeben, dass der Anspruch bereits Anfang Oktober endete. Ich könnte nun Leistungen der Arbeitsagentur nach der Aussteuerung gem. § 145 SGB III erhalten.

Für den Zeitraum von Anfang Oktober bis heute war mir nicht bekannt, dass ich kein Krankengeld mehr beziehe, sondern Arbeitslosengeld beantragen könnte. Somit zahlt die Agentur auch nicht rückwirkend aufgrund meiner zwangsläufig verspäteten Meldung, die ja erst heute erfolgen kann.

Wer ist zahlungspflichtig von Anfang Oktober bis heute? Geht der Fehler der Krankenkasse tatsächlich zu meinen Lasten?

Vielen Dank.
18.10.2017 | 20:28

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

der Fehler der Krankenkasse darf nicht zu Ihren Lasten gehen. Das bereits bewilligte Krankengeld könnte nur dann rückwirkend zurückgenommen werden, wenn die Bewilligung auf falschen Angaben Ihrerseits beruhte oder Sie die Fehlerhaftigkeit der Bewilligung bis Ende Oktober 2017 kannten bzw. hätten erkennen müssen (§ 45 Abs. 4, Abs. 2 Satz 3 SGB X).

Gern können Sie mir noch den „Korrekturbescheid" der Krankenkasse per e-mail übersenden. Ich werde meine Antwort dann ggf. ergänzen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt



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