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Kontosperrung während der Ehe


16.05.2007 08:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,
mein Mann und ich stehen kurz vor der Scheidung. Er ist selbst-
ständig mit einer eigenen Firma und gleichzeitig geschäfts-
führender Gesellschafter mit einem Einkommen von ca. 5000,- Euro
im Monat. Ich bin Hausfrau und Mutter mit einem 400,- Euro Job.
Nun hat er eigenmächtig unser gemeinsames Konto gesperrt. Sein
Gehalt kommt nun auf sein eigenes Konto und er überweist nur noch
einen Betrag von 600,- Euro Haushaltsgeld.
Kann ich dagegen vorgehen oder hat er hier eine rechtliche
Grundlage? Habe ich eine Möglichkeit einen Anwalt einzuschalten
auch hinsichtlich der Scheidung auch wenn ich kein eigenes Einkommen habe?

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Sehr geehrte Ratsuchernde,

Ich bedanke mich für Ihre Anfrage und beantworte auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes diese wie folgt:

Zu unterscheiden sind hier mehrere Dinge:

1. Die von Ihnen erwähnte Kontosperrung ist je nach den Bedingungen des Kontovertrages möglich oder nicht.
Wenn die Bank in Ihrem Fall das Konto bereits gesperrt hat, dann wird laut Vertragsbedingungen der Bank die Verfügungsberechtigung eines jeden Kontoinhabers zur Sperrung und/oder Kündigung des Kontovertrages bestehen.
Insoweit werden Sie gegen die Sperrung an sich gegenüber der Bank nicht weiter vorgehen können.

2.Ein seperater Punkt sind die Ansprüche von Ihnen gegenüber Ihres Ehemannes.
Ich entnehme Ihrer Sachverhaltsbeschreibung, dass Sie in Trennung leben. Insoweit haben Sie Anspruch auf Trennungsunterhalt und ab Rechtskaft der Scheidung u.U. auf nachehelichen Unterhalt. Beide Unterhaltsansprüche müssten im Detail ausgerechnet und dann gegenüber Ihrem Mann geltend gemacht werden. Inwieweit der von ihm derzeit gezahlte Betrag an Sie korrekt ist oder nicht, lässt sich anhand Ihrer Angaben nicht sagen. Dafür sind weitere Informationen notwendig, insbesondere das bereinigte Einkommen (nach allen Abzügen) Ihres Mannes. Ihr Einkommen wird wahrscheinlich anzurechnen sein.

3.Sollte Ihr Ehemann trotz Unterhaltsanspruch Ihrerseits die Zahlung verweigern, ist die Inanspruchnahme des Gerichtes notwendig. Hinsichtlich der Durchsetzung der komplizierten Unterhaltsansprüche sollten Sie anwaltlichen Rat heranziehen. Dazu kann Ihnen bei fehlender Leistungsfähigkeit vom Gericht durch Prozesskostenhilfe ein Anwalt beigeordnet werden. Hinsichtlich der Scheidung selbst ist eine anwaltliche Vertretung für Sie zwingend. Auch hierfür Sie Prozesskostenhilfe und die Beiordnung eines Anwaltes möglich sein.


Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung eine erste Orientierung in der Angelegenheit geben konnte.

Sollten Sie weitere Fragen hierzu haben, stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.
Hinsichtlich der Sicherung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche und der Durchführung Ihrer Scheidung empfehle ich Ihnen, schnell einen Anwalt vor Ort aufzusuchen oder stehe Ihnen selbst dazu gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hübsch
-Rechtsanwältin-
mailto@rechtsanwaeltin-huebsch.de

Ich bitte noch folgendes zu beachten:
Die Beratung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Es kann entsprechend den vorliegenden Bedingungen nur ein erster Überblick geboten werden, der eine abschließende, umfassende und verbindliche Anwaltsberatung nicht ersetzen kann. Der Umfang der Antwort steht weiterhin in Abhängigkeit zu Ihrem eingesetzten Honorar.
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