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Kontopfändung durch Finanzamt


10.07.2007 20:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,

das Konto meines Verlobten wurde vom Finanzamt gepfändet. Es geht um einen Betrag von 5000,00€, von denen allerdings 2100,00€ schon abbezahlt sind. Es bleiben also knapp 3000 offen. Die Schulden kamen durch eine nicht korrekt versteuerte Abfindung zustande. Unser Einkommen (ich studiere noch) reicht nicht um die 3000€ in absehbarer Zeit abzuzahlen. Das Finanzamt ließ sich leider auf kein Ratenangebot ein und sperrte unser Konto. Im Moment zahlen wir die Schulden in Raten (auch wenn das Finanzamt nicht will...) von 50€ im Monat ab. Das Gehalt meines Verlobten geht auf mein Konto, so dass wir im Moment zurecht kommen. Nun bewerben wir uns aufgrund meines Studienabschlusses in einer anderen Stadt und hatten schon mehrmals das Probelm, dass wir keine Wohnung anmieten können (ich biete zu wenig Sicherheiten, mein Freund hat die Pfändung). Desweiteren kann mein Freund ja auch kein Konto in der anderen Stadt eröffnen oder einen Kredit zum abbezahlen der Schulden aufnehmen.
Gibt es eine Möglichkeit, dass das Finanzamt die Pfändung aufhebt. Immerhin zahlen wir die 50€ regelmäßig, haben schon einiges abbezahlt und können (falls es das Finanzamt nicht verhindert) mit zwei Jobs auch meht bezahlen.
Bitte geben sie mir einen Rat, wie wir aus dieser Zwickmühle herauskommen können.
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung scheint die Pfändung zunächst zu Recht zu bestehen. Grundsätzlich kann das Finanzamt eine Pfändung des Kontos so lange aufrecht erhalten, bis alle Steuerschulden beglichen sind.

Eine rechtliche Lösung zur Aufhebung der Pfändung vermag ich Ihrer Schilderung leider nicht zu entnehmen.

Es bleibt nur der Kontakt zum Finanzamt, um dich noch eine Ratenzahlung oder Stundung zu erreichen. Wenden Sie sich ggf. an einen Kollegen vor Ort, damit dieser die Verhandlungen für Sie führen kann.

Nach Ihrer Schilderung dürften Sie grundsätzlich Beratungshilfe erhalten. Einen Berechtigungsschein und weitere Informationen erhalten Sie bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Amtsgericht. Mit Beratungshilfe ist die außergerichtliche Vertretung (bis auf einen Eigenanteil von 10 Euro) dann für Sie kostenfrei.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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