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Konto gekündigt obwohl ich schon gekündigt habe


26.10.2006 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Hallo,

ich habe bei einer Bank ein neues Konto eröffnet weil ich mit der Preispolitik der Sparkasse nicht mehr einverstanden war.
Der neue Bankberater empfahl mir, mein altes Konto noch für ca. 3 Monate parallel laufen zu lassen. Die Idee hatte ich ohnehin und belies es auch so.

Bereits nach knapp 4 Wochen erhielt ich von der Sparkasse ein Schreiben, das man festgestellt hätte, das keine Umsätze mehr getätigt würden und ich doch mein Konto kündigen solle. Ein Kontoauflösungsantrag war schon beigefügt.

Ich war zwar verwundert, habe den Antrag aber dennoch ausgefüllt und direkt bei der Sparkasse eingeworfen, jedoch die Kündigung erst zum 31.10.06 ausgesprochen.

Da das Konto mit 1500 EUR überzogen war (Kontokorrent), hat die Bank zwischenzeitlich einfach fristlos gekündigt und behautet nun auch meine Kündigung nicht erhalten haben. Nun habe ich einen Schufaeintrag und die Sparkasse weigert sich, die Kündigung zurück zu nehmen und begründet dies damit, daß das Konto überzogen gewesen sei.

Wie soll ich mich verhalten ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Ihre Frage ist nicht ganz klar. Grundsätzlich hat sich die Bank in Ihrem Fall richtig verhalten.

Da Ihr Konto um 1500 € überzogen war und über einen längeren Zeitraum keinerlei Umsätze mehr getätigt wurden auf ihrem Konto, war die Bank berechtigt sowohl den Kontokorrentkredit als auch den Vertrag (Girovertrag)zu kündigen.

Genaueres zu den Kündigungsbedingungen sollte jedoch den allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihrer Sparkasse bezüglich ihres Girovertrags zu entnehmen sein.

Erst dann kann eine verbindliche Aussage getroffen werden.

Da die Sachverhaltsdarstellung etwas kurz geraten ist, könnte es sein das nach Sichtung ihrer Unterlagen ein für Sie positiveres Ergebnis ergeben kann.

Ein Schufa-Eintrag kann im Wege der einstweiligen Verfügung gelöscht werden. Voraussetzung ist hier u.a. eine Verletzung ihres allgemeinen Persönlichkeitrechts oder eine mögliche Kreditgefährdung im Sinne von § 824 BGB.

Allerdings sehe ich gegenwärtig nach den mir vorliegenden Informationen keinen Raum für eine einstweilige Verfügung gegen die Sparkasse.

Des weiteren sollten Sie wissen, dass auch wenn die Sparkasse ihre Kündigung zum 31.10. 2006 erhalten hat, die dennoch berechtigt ist innerhalb dieser Kündigungsfrist fristlos zu kündigen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die dem Bearbeiter nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Falls Sie weitere juristische Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen (wie gesagt) gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Sascha Tawil
Rechtsanwalt

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