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Konsequenzen der Anklage Jugendlicher wegen Sachbeschädigung

23.09.2004 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Mein Sohn (16) und sein Freund 16)haben im Betrunkenen Zustand aus übermut an einen Verkaufsstand beschädigt, bei der Vernehmung durch die Polizei haben Sie den Vorwurf gestanden und wir haben uns mit dem Besitzer darauf geeinigt, er soll den Schaden 300Euro reparieren lassen und wir übernehmen selbstverständlich die Kosten dafür und er war damit einverstanden.
Jetzt bekammen wir eine Anklageschrift das dieser Fall vor Gericht kommt wegen Sachbeschädigung. Was für Einwendungsgründe haben wir gegen die Eröffnung des Hauptverfahrens? Wenn es zum Hauptverfahren kommt mit was für Konzequenzen müssen wir rechnen?

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Sehr geehrter Herr Fragesteller, liebe Eltern!

Da die Beschuldigten, jetzt werden sie Angeschuldigte genannt, noch minderjährig sind, kommt Jugendstrafrecht zur Anwendung.

Der Richter hat, nachdem die Anklage von der Staatsanwaltschaft eingereicht ist, nun die Möglichkeit das Verfahren gemäß § 47 Abs. 1 Ziff. 2 JGG, der auf § 45 Abs. 2 JGG verweist, durch Beschluss einzustellen. In § 45 Abs. JGG ist geregelt, dass das Bemühen des Jugendlichen, einen Ausgleich mit dem Verletzten herbeizuführen, einer erzieherischen Maßnahme gleichkommt.

Das Beste wäre in ihrem Fall, wenn die Staatsanwaltschaft die Anklage zurücknehmen würde und nach § 45 Abs. 2 JGG verfährt oder aber nach § 153a Strafprozessordnung (StPO) eingestellt würde. Nach § 153a Abs. 1 Ziff. 1 StPO kann eingestellt werden, wenn der durch die Tat verursachte Schaden wieder gut gemacht wird. Sie sollten deshalb dem Gericht und der Staatsanwaltschaft mitteilen, dass sich ihr Kind an den Geschädigten gewandt und die Schadenswiedergutmachung eingeleitet und beendet hat, indem 300,00 € für den entstandenen Schaden gezahlt wurden.

Damit sollte eine Eröffnung des Hauptverfahrens entbehrlich werden und der Fall im schriftlichen Verfahren seine Beendigung finden.


Beste Grüße



Dennis Sevriens
Rechtsanwalt

Kanzlei SEVRIENS
Bergmannstraße 12
10961 Berlin

Tel: +49 30 6120 3616
Fax: +49 30 6120 3626

Web: www.sevriens.net
Weblog: info.dpms.name


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