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Konflikt mit psychosomatischer Klinik

06.08.2022 10:13 |
Preis: 50,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Ich habe mich vor einigen Wochen aufgr. psychosomatischer Beschwerden auf Rat meines Hausarztes in eine psychosomatische Klinik begeben.
Ich habe von Anfang gemerkt, dass ich mit der Klink und deren Setting, vor allem mit dem Personal, nicht klar komme.
Es kam dann zum Bruch mit der Klinik, aufgrund einer Email von mir an meinen Therapeuten. Die Entlassung folgte auf den Fuss.
Was mich jetzt völlig fertig macht, ist die Tatsache dass ich den Entlassbericht in Kopie bekommen habe und ich dort komplett vernichtet werde.
Wenn mein Dienstherr diesen zu Gesicht bekommt, wird er mich nach meiner Ansicht aus dem Dienst entfernen (im Bericht werden wörtliche Zitate von mir aufgeführt die ich nie gesagt habe).
Das Problem aus meiner Sicht, bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung steht Aussage gegen Aussage und im Zweifelsfall wird man der Klinik mehr glauben als mir.

Frage: Kann ich etwas gegen den Entlassbericht tun?

Mein Gedanke: da ich privatversichert bin, werden Arztrechnungen normalerweise zwischen dem Leistungserbringer und mir abgerechnet. Sodass ich aus meiner Sicht noch einen Joker hätte, in dem ich die Zahlung so lange verweigere bis ich eine korrigierte Version des Entlassberichts in Händen habe.

07.08.2022 | 12:12

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,


SIe haben sich auf eigenen Wunsch in eine Klinik begeben. Die gesamte Behandlung unterliegt der Schweigepflicht. Den Entlassungsbericht wird ausser Ihnen niemand erhalten; dies gilt erst Recht für Ihren Dienstherren.

Es gibt auch keine Klage oder Gerichtsverfahren, wo dies aktuell von Bedeutung wäre, es sei denn der Entlassungsbericht soll zum Nachweis einer Erkrankung dienen- das geht aus IHrer Beschreibung aber so nicht hervor.

Solange nicht vorgesehen ist, den Entlassungsbeicht zu "verwenden", hat dieser keine Rechtswirkung und betrifft nur Sie alleine. Sie können diesen einfach für sich behalten.

Ein Anspruch auf Berichtigung des ärztl. Auffassung besteht nur in engem Grenzen Der Arzt wird regelmäßig seine Ansicht und Beurteilung niederlegen. Diese ist nur dann einer Korrektur zugänglich, wenn diese fachlich falsch ist, oder auf falschen Fakten beruht. Bei Beurteilungen psychischer Bedingungen, die nicht streng forensisch überprüfbar sind, wird das schwer sein. Die Nichtbezahlung der Rechnung wäre m.E: das falsche MIttel.

Sie können die Klinik aber bitten, gewisse Korrekturen vorzunehmen. Ob ein Anspruch darauf besteht, ist m.E. fraglich.


Rückfrage vom Fragesteller 07.08.2022 | 12:25

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Asthoff,

vielen Dank für Ihre Antwort.

"... Entlassungsbericht soll zum Nachweis einer Erkrankung dienen- das geht aus Ihrer Beschreibung aber so nicht hervor.
Solange nicht vorgesehen ist, den Entlassungsbericht zu "verwenden", hat dieser keine Rechtswirkung und betrifft nur Sie alleine. Sie können diesen einfach für sich behalten ..."

Der Bericht ging nach meinem Kenntnisstand an zwei Ärzte (u.a. an Hausarzt).
Meine Befürchtung ist, dass dieser entweder:
1.) im Rahmen des Verfahrens bei Verlängerung meines Schwerbehindertenausweises
oder
2.) im Rahmen des Verfahrens nach Vorstellung beim Amtsarzt zur Klärung der Dienstfähigkeit
bekannt wird.


MfG der Fragesteller


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.08.2022 | 13:37

Nun macht Ihre Darstellung Sinn.

Allerdings haben Sie Weisungsrecht bei der VErwendung, Sie können die Ärzte anweisen, den Bericht herauszugeben und nicht zu verwenden. Anders wäöre es, wenn der Arzt im Auftrag der Krankenkasse oder BG tätig geworden wäre. Bei freiwiloliger Behandlung haben Sie alleine das Bestimmungsrecht.

ANTWORT VON

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