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Komme ich jetzt ins Gefängnis?

19.10.2008 08:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stand zur Tatzeit unter zweifacher offener Bewährung wegen Körperverletzung unter Alkoholeinfluss ( 10 Monate auf 4 Jahre Bewährung. Zur Tat zwei Jahre abgelaufen).
Habe schon einen Bewährungshelfer.

Zur Tat: Ich fuhr betrunken mit meinem Auto in den Graben. Kein Sach- oder Personenschaden. Ich fuhr ca. 3 km und hatte 2,16 Promille im Blut ( ich hatte einen Führerschein).

Wirkt sich das auf meine Bewährung aus?
Kann ich auf eine Terapie statt Knast ausweichen?
Wie lässt sich das Urteil vermildern? (z.B. Leberwerte abgeben)
19.10.2008 | 09:00

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1) Nach § 56 f StGB widerruft das Gericht die Strafaussetzung, wenn in der Bewährungszeit ein Straftat begangen worden ist. Durch Ihre Trunkenheitsfahrt haben Sie den Tatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs nach § 315 c StGB erfüllt. Einen Widerruf der Bewährung halte ich für sehr wahrscheinlich, insbesondere da es sich erneut um eine Tat im Zusammenhang mit Alkohol handelt und zwar unabhängig davon, ob Sie zugleich gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben. Dies kann ich hier mangels Angaben nicht überprüfen. Nach § 56 f StGB kann das Gericht von einem Widerruf absehen, wenn es ausreichte, weitere Auflagen und Weisungen zu erteilen. In diesem Rahmen könnte das Gericht nach § 56 c Abs. 3 Ziffer 1 StGB die Weisung erteilen, sich einer Heilbehandlung oder einer Entziehungskur zu unterziehen. Hierzu wird Ihre Einwilligung benötigt. Dies sollte angeregt werden. Im Übrigen sollte hier die Möglichkeit einer Gesamtstrafenbildung geprüft werden.

Zu 2) Eine Umwandlung der Freiheitsstrafe in eine Therapie und eine entsprechende Anrechnung der Therapiezeit ist gemäß §§ 35, 36 BtMG nur bei betäubungsmittelabhängigen Tätern möglich. Alkohol gehört nicht zu den Betäubungsmitteln im Sinne dieses Gesetzes.

Zu 3) Hier darf ich auf die Antwort zu Frage 1 verweisen. Weitere Strafmilderungsgründe kann ich hier nicht erkennen. Die Angabe Ihrer Leberwerte wird keinen entlastenden Gesichtspunkt darstellen.
Hier rate ich eine anwaltliche Vertretung dringend an, insbesondere, da nur durch einen Rechtsanwalt Einsicht in die Akten genommen werden kann.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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