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Kokain am Steuer - Post von der Staatsanwaltschaft - kommt MPU noch?

| 24.02.2013 19:24 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Hallo,

ich wurde mit Kokain am Steuer erwischt.

Gestern (3 Monate später) kam von der Staatsanwaltschaft ein Busgeldbescheid in Höhe von 890€ + 1 Monat Fahrverbot.

Innerhalb der nächsten vier Monate muss ich den Führerschein für einen Monat abgeben.

Meine Frage: Kommt jetzt noch eine MPU auf mich zu oder war das alles?

Wieviel Kokain ich im Blut habe weiß ich nicht.

Sehr geehrte(r) Ratsuchend(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer rechtlichen Ersteinschätzung beantworten möchte. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine tiefergehende anwaltliche Prüfung nicht ersetzen kann oder soll.

Grundsätzlich sollte im Schreiben der Staatsanwaltschaft das Ergebnis der Blutuntersuchung - sofern diese durchgeführt wurde - mitgeteilt werden. Das Ergebnis der Blutuntersuchung ist insoweit von Bedeutung, als dass diese Konzentration für eine Verurteilung nach § 24a Abs. 2 StVG notwendig ist. Auch bei einer Verurteilung nach § 316 StGB muss das Ergebnis der Blutuntersuchung vorliegen.

Sofern also keine Angaben dazu in dem Schreiben zu finden sind, sollte Sie das Schreiben unbedingt tiefergehend anwaltlich prüfen lassen und ggf. Rechtsmittel dagegen einlegen. Bitte beachten Sie dabei unbedingt, die Rechtsmittelfrist von 14 Tagen ab Zustellung.

Bei Drogendelikten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr werden diese in aller Regel von der Polizei oder Staatsanwaltschaft bzw. dem Gericht der zuständigen Führerscheinstelle gemeldet. Die Führerscheinstelle setzt sich dann mit dem Betroffenen in Verbindung, was allerdings einige Zeit dauern kann. Bei einem Fahrverbot meldet sich die Führerscheinstelle meist erst, wenn der Führerschein abgegeben wurde und bevor das Fahrverbot endet.

Es ist daher durchaus möglich, dass Sie in den Wochen noch Post von der Führerscheinstelle bekommen und die MPU angeordnet wird. Schon bei einem einmaligen Konsum von Kokain bestehen Zweifel an der Tauglichkeit zum Führen von Fahrzeugen, so dass grundsätzlich die MPU angeordnet werden kann.

Sie können und müssen also abwarten, ob Sie noch weiter Post von der Führerscheinstelle wegen der MPU bekommen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Silke Jacobi
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 24.02.2013 | 20:20

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Sehr gute Anwältin, geht sehr sehr ausführlich auf die Frage ein, auch bei kurzen Fragen mit geringem Preis. Vielen Dank!

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