Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Körperverletzung nach Unfall

11.10.2006 10:52 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Guten Tag, heute morgen erlitt ich mit meinem Motorroller einen Verkehrsunfall, bei dem ich leicht verletzt wurde. Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen. Da es sich um eine Vorfahrtsverletzung des Unfallgegeners handelt, liegt die Schuldfrage nach Aussage der Polizei eindeutig. Ich erlitt Verletzungen in Form von Hautabschürfungen und Prellungen, die vor Ort in einem herbeigezogenem Rettungswagen behandelt worden. Das Stellen eines Strafantrages wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Unfallgegner habe ich mir vorbehalten. Meine Frage lautet: Steht mir neben den entstandenen Sachschäden auch Schadensersatz für die erlittenen Verletzungen zu? In welchem Rahmen dürften diese sich bewegen? Wie mache ich diese Ansprüche geltend?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Ihre Ansprüche können Sie gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Gegners geltend machen, die per Gesetz in Anspruch genommen werden kann.
Die Verletzungen sollten Sie durch ein ärztliches Attest dokumentieren lassen, das sich ebenfalls zum Schweregrad äußern sollte.
Die Höhe der Beschädigungen an dem Roller lassen Sie durch ein Sachverständigengutachten bzw. einen Kostenvoranschlag ermitteln, je nach Schadenshöhe. (Bei „Bagatellschäden“ bis zu ca. 500-1000 EUR ist ein Kostenvoranschlag ausreichend.)
Für die erlittenen Verletzungen können Sie ein angemessenes Schmerzensgeld verlangen. Die Höhe kann ohne Vorlage des Attestes nur schwer geschätzt werden. Zudem ist die Höhe des Schmerzensgeldes eine „Ermessensfrage“. Nach einer vorsichtigen Schätzung könnte man Ihnen hier ein Schmerzensgeld in Höhe von 400 bis 900 EUR zusprechen, vorbehaltlich näherer Sachverhaltsprüfung.

II. Mit der Geltendmachung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen. Die gegnerische Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung ist auch grds. zur Tragung der Rechtsanwaltskosten verpflichtet, so dass auf Sie insoweit in der Regel keine Kosten zukommen.
Wenn Sie mögen, können Sie auch mich mit der Geltendmachung und Durchsetzung beauftragen, da ich in Verkehrsunfallsachen tätig bin.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 78082 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich und hilfreich, sehr zu empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank, meine Frage ist vollumfänglich beantwortet ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Sehr schnelle, kompetente Antwort. Gerne wieder ...
FRAGESTELLER