Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Körperverletzung nach Unfall


11.10.2006 10:52 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Guten Tag, heute morgen erlitt ich mit meinem Motorroller einen Verkehrsunfall, bei dem ich leicht verletzt wurde. Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen. Da es sich um eine Vorfahrtsverletzung des Unfallgegeners handelt, liegt die Schuldfrage nach Aussage der Polizei eindeutig. Ich erlitt Verletzungen in Form von Hautabschürfungen und Prellungen, die vor Ort in einem herbeigezogenem Rettungswagen behandelt worden. Das Stellen eines Strafantrages wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Unfallgegner habe ich mir vorbehalten. Meine Frage lautet: Steht mir neben den entstandenen Sachschäden auch Schadensersatz für die erlittenen Verletzungen zu? In welchem Rahmen dürften diese sich bewegen? Wie mache ich diese Ansprüche geltend?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Ihre Ansprüche können Sie gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Gegners geltend machen, die per Gesetz in Anspruch genommen werden kann.
Die Verletzungen sollten Sie durch ein ärztliches Attest dokumentieren lassen, das sich ebenfalls zum Schweregrad äußern sollte.
Die Höhe der Beschädigungen an dem Roller lassen Sie durch ein Sachverständigengutachten bzw. einen Kostenvoranschlag ermitteln, je nach Schadenshöhe. (Bei „Bagatellschäden“ bis zu ca. 500-1000 EUR ist ein Kostenvoranschlag ausreichend.)
Für die erlittenen Verletzungen können Sie ein angemessenes Schmerzensgeld verlangen. Die Höhe kann ohne Vorlage des Attestes nur schwer geschätzt werden. Zudem ist die Höhe des Schmerzensgeldes eine „Ermessensfrage“. Nach einer vorsichtigen Schätzung könnte man Ihnen hier ein Schmerzensgeld in Höhe von 400 bis 900 EUR zusprechen, vorbehaltlich näherer Sachverhaltsprüfung.

II. Mit der Geltendmachung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen. Die gegnerische Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung ist auch grds. zur Tragung der Rechtsanwaltskosten verpflichtet, so dass auf Sie insoweit in der Regel keine Kosten zukommen.
Wenn Sie mögen, können Sie auch mich mit der Geltendmachung und Durchsetzung beauftragen, da ich in Verkehrsunfallsachen tätig bin.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER