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Körperverletzung mit eventuellen nasenbruch.,

19.12.2020 19:17 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Körperverletzung mit eventuellen nasenbruch.

Hallo,

Da es immer wieder mal Menschen gibt die Probleme suchen auch rückwirkend nach 2 Jahren, muss man sich heutzutage gut überlegen ob man ein Fuß auf die Straße wirft.

Mein Vorfall handelt mit einem ehemaligen Kollegen, mit dem ich am 18.11.2018 in einer Firma mehrere auseinandersetzungen hatte. Ich habe dieses Thema schon mal geteilt, da ich mittlerweile ein anderen Account habe weil ich mein Handy gewechselt und mein Passwort nicht mehr hatte.

Zu meiner Vorgeschichte hatte ich hier schon mal ein Thema eröffnet als DieVerurteilten der link zur Vorgeschichte

https://www.123recht.de/forum/strafrecht/Erwartet-mich-das-Gefaengnis-__f540777.html

Wenn Sie wollen kann ich das auch hier rein kopieren, die Vorgeschichte ist der 1.teil.

2. Teil

Heute fuhr ich mit dem Fahrrad zum Treffen meiner Freunde raus, ich fuhr zu der wasserquelle ausserorts um mich dort miteinem Freund zu treffen, da ich aber zu früh da war wollte ich mit meinem e bike ein paar Runden im Kreis drehen, also fuhr ich immer wieder die Strecke 300 Meter von unten hin, und von oben wieder zurück zu der Stelle wo ich mein Freund Treffe. So dann kam der Herr vom ersten Teil1 mir entgegen, er blieb stehen und erkannte mich, ich fuhr von unten weiter und kam von oben wieder zurück, und er kam diesmal auch von oben zurück. Als ich dann langsam an ihm vorbei fahren wollte, hielt er mich während der Fahrt an dem Arm und sagte zu mir, du bist doch der, wegen dem ich damals meine Arbeit verloren hatte, Damals sagte er mir wenn wir uns draußen mal sehen dann rechnen wir ab. Und genau dann, sagr er ich hab dir doch damals gesagt das wir abrechnen.
Ich sagte ja kann sein ich habe auch meine Arbeit verloren das liegt doch aber 2 Jahre zurück. Er stieß mich ständig mit seiner Faust an meinem Brustkorb zurück und zeigte mir sein Hass. Ich musste vom Fahrrad absteigen weil ich sonst mit seinen Stößen runtergefallen wäre, ließ ich das Fahrrad stehen und sagte zu ihm bitte geh weiter ich will keine Probleme, und versuchte mich von ihm zu trennen, ohne Erfolg. Er drängte mich ständig mit Sprüchen und Stößen, ich stieg ab und sagte nochmal das er mich in Ruhe lassen soll und er auch wegen Corona kein Abstand zu mir halten wollte, schubste ich ihn leicht weg, und er griff mich dann an hat mich mit der Faust am oberkopf getroffen, ich habe darauf wie aus Reflex gegenreagiert und traf ihn anscheinend an der Nase. Als er fiel und stehte wieder auf und ich ging schnell zum Fahrrad und fuhr 400 Meter vom Tatort zum Polizei Revier. Die gaben mir paar Sachen zum ausfüllen, weil die keine Aussagen wegen Korona im Revier machen können. Der andere hätte sich auch gemeldet und der krankenwagen holte ihm ab zum röntgen Aufnahme. Nichts desto trotzt bin ich raus aus dem Revier und fuhr nochmal zum Tatort um die Sache nochmal klären zu können. Doch die Polizei hat mich weggeschickt. Ich hab auch ein Termin mit Anwalt.

Was könnt ihr zu dieser Geschichte sagen? Außer uns 2 war keiner in der Nähe. Könnte ich, falls ich "Schuld bin" nochmal mit einer Geldstrafe oder Bewährung rechnen?

Hab ich weniger Chance mit meiner Aussage? Als wie seiner?

Ich würde mich überAntworten freuen.
Meine Vorstrafen: einmal wegen Nötigung Tat: 22.12.2009 Strafe 40 Tagessätze zu je 15 Euro

Die 2te wegen unerlaubten Erwerb von Betäubungsmitteln und Handeltreiben mit Betäubungsmitteln Datum der letzen Tat: 14.04.2012 Strafe 80 Tagessätze zu je 5 Euro.

05.10.2016 ein (letzer tat war 10. 2014) . Die letzte starfe war 9 Monate Freiheitsstrafe auf 3 Jahre Bewährung.

15.03.2020 einfache Körperverletzung, 1050 Euro Geldstrafe,


19.12.2020 | 21:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Fragen gern wie folgt:

Sie sollten nicht ohne einen Anwalt bei der Polizei eine Aussage machen. Das müssen Sie auch nicht. Es gilt der Grundsatz, dass man sich nicht selbst belasten muss. Wenn Sie das schon gemacht haben, wie es in Ihrer Schilderung angegeben ist, so müsste man erst einmal wissen, was Sie dort gesagt haben, um die Angelegenheit beurteilen zu können.

Die Glaubwürdigkeit einer Aussage beurteilt sich zunächst einmal danach, welche plausibler erscheint. Es darf nicht so sein, dass ihre Aussage generell als weniger glaubwürdig eingeschätzt wird, weil sie schon einmal straffällig geworden sind.
Wichtig ist aber hier vielmehr zu unterscheiden, dass Sie als Beschuldigter vernommen worden sind, Ihr „Streitgegenüber" aber offenbar als Zeuge.

Es ist nun ganz wichtig, dass der Anwalt Akteneinsicht nimmt und mit ihnen dann die weiteren Schritte bespricht, Die erst nach Akteneinsicht abschließend zu beurteilen sind.

Über ein eventuelles abschließendes Strafmaß entscheidet dann der Richter, auch danach wie Sie sich im folgenden weiter verhalten, vor allen Dingen wie Sie in einer eventuellen Hauptverhandlung auftreten. Noch allerdings sind sie ja noch nicht einmal angeklagt.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt, Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 19.12.2020 | 23:12

Ich wurde bei der Polizei nicht vernommen, ich hab nur den Sachverhalt geschildert. Danach bekam ich ein paar Blätter zum ausfüllen um meine Aussage schriftlich zu machen. Das Polizei Revier macht keine verhörung, oder hab ich schon eine Aussage gemacht indem ich nur den Fall schilderte? Ich hab auch nichts ausgefüllt und weggeschickt oder unterschrieben. Also eine konkrete Aussage von mir haben die nicht aufgenommen.

Zu welcher Körperverletzung zählt es, wenn er seine Nasen angebrochen oder geprellt hat?

Wenn man eine psychischische Krankheit hat, ist Das dann Vorteil haft? Kann mein Anwalt die Befunde vom Psychiater einfordern?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.12.2020 | 04:22

Sehr geehrter Fragesteller,

Schon eine Sachverhaltsschilderung und Ausfüllen von Blättern kann eine Aussage sein. Wie gesagt, es kommt auf den Inhalt an.
Die Unterlagen von Ihrem Psychiater können Sie selbst anfordern. Wenn Sie Ihren Anwalt von der Schweigepflicht entbinden, kann er das - wohl gegen entsprechende Vergütung- auch machen.

Es ist eine Körperverletzung nach Paragraph 223 StGB.

Mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin

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