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Körperverletzung + Bedrohung


| 16.06.2007 21:12 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Hoyer



Sehr verehrte Damen und Herren,

Heute (16.06.07) bekam ich Post das ich wegen "Körperverletzung + Bedrohung" beschuldigt werde und das mein Termin zur Vorsprechung am 20.06.07 erfolgen soll.

Zum Sachverhalt: Am 28.05.07 ging ich allein und angetrunken zu einem Discobesuch, dort betrank ich mich sinnlos. Auf dem Weg zur S-Bahn, liefen einige andere Discobesucher vor mir und ich fing grundlos an jemanden von hinten zu schupsen. Daraufhin schaute drehts er sich um und sprang mir an den Hals, er würgte mich und blieb mit mir im Würgezustand (Schwitzkasten) stehen. Währendessen krächste ich "ich stech dich ab, ich stech dich ab" - kurzerhand darauf klickten die Handschellen, am Ostbahnhof München.

zum Opfer: keine Verletzungen, bis auf ein Schupsen, sind meinerseis keine weiteren Handlungen erfolgt.

zu mir: Leider hab ich keine Zeugen. Die Polizeiuntersuchung vor Ort ergab, das ich 2,0 Promile Alkohol zu mir genommen hatte und keine Waffen.

Zusatz:
Nach Aufnahme der Personalien wurde ich gegenüber der Poliei auch noch frech und beschimpfte sie, worauf sie mich in eine Ausnüchterungszelle steckten.

Ich war bisher, bis auf ein Drogendelikt mit Geldstrafe nicht auffällig geworden. M.E. bin ich somit nicht vorbestraft. Auch habe ich zuvor keine Drohungen oder Körperverletzungen anderen gegenüber ausgesprochen oder begangen.

Meine Frage: Womit muss ich rechnen, ist es ratsam, das ich mir einen Strafverteidiger bestellen soll?

Mit freundlichen Grüssen
Yub

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Sehr geehrter Fragesteller,

ob Sie vorbestraft sind, kann ich anhand Ihrer Angaben leider nicht feststellen, da eine Vorstrafe ab 90 Tagessätzen gegeben ist.Sofern Sie also wegen des Drogendelits eine Geldstrafe unter 90 Tasgessätzen seinerzeit erhalten haben, haben Sie Recht, dass Sie nicht vorbestraft sind.

Der Termin am 20.6. ist eine Beschuldigtenvernehmung, was bedeutet, dass Sie hier keine Angaben machen müssen. Bedenken Sie, dass alles Unüberlegtes, was Sie hier aussagen, gegen Sie verwendet werden kann.

Nach dem hier von Ihnen geschilderten Sachverhalt kann eine Körperverletzung wohl nicht in Betracht kommen, da ein Schubsen allenfalls als Nötigung gewertet werden kann, nicht jedoch als körperliche Mißhandlung.

Womit sie rechnen müssen kommt drauf an, wegen welcher Delikte die Staatsanwaltschaft Sie anklagt.Bedrohung ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bedroht, Nötigung bis zu drei Jahren und Beleidigung mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe.

Da sie wegen dieser im Raum stehenden Delikte noch nicht auffällig geworden sind, könnte ein Strafbefehl in Form einer Geldstrafe auf Sie zukommen, falls in einer Verhandlung Freiheitsstrafe verhängt werden sollte, kann diese sicherlich zur Bewährung ausgesetzt werden.Ob Sie wegen der Alkoholisierung schuldunfähig waren, wage ich zu bezweifeln.

Es besteht die Möglichkeit, dass Sie unter das Jugendstrafrecht fallen, sofern Sie unter 21 sind und somit Heranwachsender.In diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass Sie Sozialstunden bekommen, im schlimmsten Fall einen Jugendarrest.

Ich kann Ihnen nur raten, sich diesbezüglich an einen Anwalt zu wenden, da er Akteneinsicht nehmen und anhand der getätigten Zeugenaussagen beurteilen kann, welches die richtige Taktik in Ihrem Strafverfahren ist. Sie können sich diesbezüglich gerne unverbindlich mit mir in Verbindung setzen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

freundliche Grüße

Andreas Hoyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.06.2007 | 23:59

Guten Abend Herr Hoyer,

zunächst ersteinmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
-
Ich, 31 Jahre, schätze das eine enorme Summe an Anwalts - und Gerichtskosten auf mich zukommen werden.
-
Welchen Anwalt (Strafverteidiger) können Sie mir in München City in PLZ 80469 empfehlen?
-
mit freundlichen Grüssen
Yub



Ergänzung vom Anwalt 17.06.2007 | 00:19

Sehr geehrter Fragesteller,

die Anwaltsgebühren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ( RVG), sofern Sie keine Pauschale mit dem beauftragten Anwalt ausmachen, die in der Regel eher höher ausfallen wird.

Es fallen hiernach eine Grundgebühr für die Einarbeitung in den Fall an (von 30 bis 300 Euro), für die Tätigkeit bis zum Eingang der Anklageschrift oder des Strafbefehls 30-250 Euro Verfahrensgebühr, soll der Anwalt bei Ihrer Vernehmung dabei sein 30-250 Euro und für jeden Termin vor dem Gericht 30-250 Euro.

Die Kosten des Anwaltes werden daher ca 600-800 Euro zzgl Mwst ausmachen, sofern der Anwalt für sie vollumfänglich tätig wird.

Da München nicht sehr weit von Regensburg entfernt ist, kann ich Ihnen auch meine Hilfe anbieten, da auch ein auswärtiger Anwalt Sie in München vertreten kann.

Sollten Sie lieber einen Anwalt vor Ort bevorzugen, geben Sie mir bitte kurz Bescheid, ich werde Ihnen dann in den nächsten Tagen einen geeigneten Kollegen empfehlen.

freundliche Grüße

Andreas Hoyer
Rechtsanwalt

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