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Können wir jeden Monat neu den aktuellen Trennungsunterhalt berechnen?


| 30.09.2005 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich (berufstätig) lebe von meiner Frau (pensionierte Lehrerin) seit fast zwei Jahren getrennt und zahle Trennungsunterhalt.
Die Berechnung
- beide Jahresnettoeinkommen
- bei mir weniger 5% berufsbedingte Aufwändungen, max. 150 EUR
- Differenz zwischen beiden anrechnungsfähigen Einkommen
- weniger 1/7 Erwerbsbonus für mich
- 3/7 Aufteilung
ist mir bekannt.

Frage 1
Da die Einkommen (im wesentlichen bei mir) schwanken (Überstunden, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligungen) haben wir uns geeinigt, unsere jeweils aktuellen Monatsnettolöhne heranzuziehen und für jeden Monat den aktuellen Trennungsunterhalt zu berechnen. Ist das zulässig?

Frage 2
Ich habe beträchliche Einkommenssteuer-Vorauszahlungen und aktuell auch -Nachzahlungen zu leisten. Ist es zulässig, diese auf das Steuerjahr aufgeteilt vom monatlichen Nettoeinkommen abzuziehen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich können Sie mit Ihrer Frau vereinbaren, daß der zu zahlende Unterhalt monatlich an Ihr jeweiliges Einkommen angepasst wird. Hier gilt die Vertragsautonomie. Wenn sich beide Seiten über die von Ihnen beschrieben Art der Berechnung einig sind, steht dem nichts entgegen. Sie sollten diese Vereinbarung aber schriftlich festhalten, um späteren Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Die Einkommensteuervorauszahlungen können abgezogen werden, denn als unterhaltspflichtiges Einkommen ist das Bruttoeinkommen abzüglich gesetzlicher Abzüge, also Steuern und Sozialabgaben, anzusehen. Es ist deshalb auch zulässig, die Steuerbelastungen bei der Berechnung Ihres monatlichen Einkommens in Abzug zu bringen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


www.andreas-schwartmann.de



Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2005 | 17:50

Sehr geehrter Herr Schwartmann,

vielen Dank für die schnelle Auskunft. Eine Frage stellt sich mir noch in diesem Zusammenhang. Meine Mutter lebt im Altersheim, Pflegestufe 1. Mein Bruder und ich zahlen jeweils pro Monat 200 EUR dazu.
Ist es rechtens, wenn ich mein anrechnungsfähiges Einkommen um diese 200 EUR mindere?

Mit freundlichem Gruß
Günter Steinmann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.10.2005 | 14:53

Wenn es sich um eine freiwillige Leistung ohne bestehende Unterhaltspflicht handelt, werden Sie diese nicht von dem Einkommen abziehen können.

Bewertung des Fragestellers |


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