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Kleinunternehmung/Vermietung und Verpachtung/An und Verkauf

24.02.2015 13:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich plane eine Kleinunternehmung zu gründen gem. §19.
Gegenstand hier ist zum einen der An-und Verkauf von Gegenständen aus dem täglichen Bedarf. Mir ist aktuell bekannt das ich im laufenden Jahr die Grenze von 17500 Euro nicht überstreiten darf und der Einkauf auch nicht die Summe 17500 Euro vermindert. Demnach generelle Obergrenze 17500 Euro.
Da es sich bei den Posten teilweise auch um mehrere Paletten handelt, da der Artikel vielleicht auch sehr sperrig ist habe ich immer einen geänderten Platzbedarf.
Nun könnte ich hierzu auch eine Fläche anmieten die mein Bedarf eigentlich übersteigt, mir ist vertraglich die Untervermietung zugesagt.
Wenn ich nun aber zum Beispiel einen Teil der Fläche von 1200qm Untervermiete, zum Beispiel für 1200 Euro, habe ich Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 12x1200=14400 Euro. Wenn ich diesen Betrag von 17500 Euro abziehe kann ich noch ganze 3100 Euro in Rechnung stellen und es bleibt mir somit keine Möglichkeit mehr zu wirtschaften.
Meine Fragen:
- habe ich das richtig verstanden?
- gibt es auch einen anderen Weg das die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung nicht die 17500 Euro belasten?

Über eine baldige Antwort wäre ich dankbar!

Sehr geehrter Ratsuchender,

bei Neugründungen gilt im Erstjahr die Umsatzgrenze von 17.500 €.

-Ja.

Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 4 Nr. 12 S. 1 a UStG zählen nicht zum (Gesamt)Umsatz im Sinne des § 19 Abs. 1 S. 1, S. 2, S. 4 UStG (§ 19 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 UStG).
Beachten Sie aber § 4 Nr. 12 S. 2 UStG: Umsatzsteuerfreiheit gilt nicht für die Vermietung von Stellplätzen für Fahrzeuge.

-Die Vermietungsumsätze sind bei der Bemessung der Umsätze für die Freigrenze nicht zu berücksichtigen.

Lassen Sie sich über steuerliche Folgen und Besonderheiten von einem Steuerberater begleitend beraten, um bösen unerwarteten Überraschungen vorzubeugen!
Es kann auch vorteilhaft sein, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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