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Kleinbetrieb


| 22.10.2016 14:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin Arbeitgeber und habe zwei Teilzeitkräfte beschäftigt. Ein Mitarbeiterin hat 25 Wochenstunden
Im Arbeitvertrag festgesetzt und ist seit 12 Monaten beschäftigt.Die letzten Monate machet sie immer kurzfristig 1-2 Tage im Monat krank und ist Ihre 1-3 Tage im Monat zu spät. Ich habe Ihr klar gemacht das die Kunden über dieses Verhalten ungehalten sind und Sie das in den Griff bekommen soll. Bisher hat es nichts genützt . Nachdem mich wiederum Kunden angesprochen haben , das man da gerne eine andere Lösung haben möchte , überlege ich eine Änderungskündigung auf 15 Wochenstunden auszusprechen , da ich diese Mitarbeiterin nicht mehr überall und schon garnicht bei Neukunden einsetzen kann. Ist das möglich ? Was muss beachtet werden ? Welche Fristen sind einzuhalten?
Vielen Dank.
22.10.2016 | 15:23

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:

Ist das möglich? Was muss beachtet werden?
Im Arbeitsrecht ist die Änderungskündigung eine Form der Kündigung des Arbeitsverhältnisses, die mit dem Angebot verbunden wird, das Arbeitsverhältnis unter geänderten Bedingungen fortzusetzen. Daher können Sie eine Änderungskündigung aussprechen, aber müssen sich womöglich darauf einstellen, dass Ihre Arbeitnehmerin diese neuen Bedingungen ablehnt.

Welche Fristen sind einzuhalten?

Kündigungsfristen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch in § 622 geregelt. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gelten einheitliche Fristen. Die Grundkündigungsfrist - die sowohl bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber als auch bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer einzuhalten ist - für beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Diese Frist bleibt in der Regel für den Arbeitnehmer immer gleich lang. Lediglich für die Kündigung durch den Arbeitgeber verlängert sich die Kündigungsfrist bei längerer Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers. Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen zwei Jahre bestanden hat, ein Monat zum Ende eines Kalendermonats.
Das sind natürlich nur die gesetzlichen Fristen, soweit im Arbeitsvertrag andere Fristen geregelt sind, haben diese Vorrang.

Ich möchte abschießend zudem darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine vollständige und persönliche Rechtsberatung kann hierdurch nicht ersetzen werden. Auch führt das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen unter Umständen zu einer völlig anderen rechtliche Beurteilung.

Mit freundlichen Grüßen
N. Schulze


Nachfrage vom Fragesteller 22.10.2016 | 16:42

Sehr geehrter Herr Schulze,
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ein kurze Nachfrage:
Natürlich könnte es sein das Sie die Änderungskündigung nicht akzeptiert. Besteht dann die Möglichkeit noch sie ordentlich unter Einhaltung der Kündigungsfristen zu kündigen ?
Oder ist das nicht akzeptabel wenn ich Ihr erst eine Änderung anbiete.
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.10.2016 | 17:14

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),
die Änderungskündigung ist ja bereits eine ordentliche Kündigung. Ihre Arbeitnehmerin muss nicht den Kündigungsteil akzeptieren, sondern den Teil, der sie zu neuen Konditionen weiterbeschäftigt. Schlägt sie also Ihr Angebot aus, nur noch 15 Stunden zu arbeiten, ist die Mitarbeiterin ordentlich gekündigt.
Mit freundlichen Grüßen
N. Schulze

Bewertung des Fragestellers 22.10.2016 | 19:21


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