Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Klausel in Übergabevertrag?


| 04.06.2007 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Mein Mann hat in jungen Jahren den elterlichen, nicht mehr landwirtschaflichen Betrieb übertragen bekommen. Nun haben mein Mann und ich vor vier Jahren Umbaumaßnahmen an verschiedenen Gebäudeteilen des Betriebes vorgenommen. Aus Stallungen wurden Wohnungen. Hierfür haben wir einen dreistelligen Kredit aufgenommen, der durch die Einnahmen der Mieten getilgt wird. Ich, als Ehefrau, habe diesen Kredit mitaufgenommen.
Nun habe ich erfahren, dass im Übergabevertrag, der von den beiden noch lebenden Elternteilen meines Mannes, seiner Schwester und ihm unterzeichnet ist, eine Klausel enthalten ist, die besagt, dass, falls mein Mann vor seinen Eltern stirbt, alles wieder in Besitz dieser bzw. falls nur noch ein Elternteil leben sollte, in dessen Besitz zurückfällt.
Sehe ich das richtig, dass, falls dieser Fall eintreten sollte, ich keinerlei rechtlichen Anspruch besitze und auch unsere beiden gemeinsamen Kinder erst dann Rechte geltend machen können, wenn die Eltern verstorben sind bzw. könnten die Eltern oder ein überlebendes Elternteil diesen Besitz dann zu 50 % ihrer Tochter und die verbleibenden 50 % je zur Hälfte an die beiden Kinder ihres Sohnes weitervererben?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte/r Rechtssuchende/r,

ich danke für die Einstellung Ihrer Frage und darf gemäß Ihrer Sachverhaltsangaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt antworten:

Sollte ein Übergabevertrag mit einer derartigen Regelung vorliegen, so ist es in der Tat so, dass der Hof an die Eltern Ihres Mannes zurück fällt. Wenn sich die Eltern Ihres Mannes dann gegenseitig beispielweise testamentarisch zu Alleinerben eingesetzt haben, fallen die Gebäude erst mit Tod des Letzversterbenden an Ihre beiden Kinder (sowie etwaige weitere Erben - hier Schwester Ihres Mannes = 50%). Haben Ihre Schwiegereltern kein Testament, gilt die gesetzliche Erbfolge und Ihre Kinder haben bereits bei Tod eines (Schwieger-)elternteils einen Erbanspruch.

Eine detaillierte Prüfung und Beratung kann allerdings nur durch Einsichtnahme in den Übergabevertrag erfolgen. Es kommt hier maßgeblich auf die Formulierungen an, oft handelt es sich auch um eine Rückforderungsklausel, ein Recht, welches durch Ihre Schwiegereltern erst ausgeübt werden muss. Weiter könnten entsprechende Folgeregelungen getroffen worden sein, z.B. auch für den Fall, dass der Betrieb nicht mehr besteht oder Ihr Mann eigene Abkömmlinge hat. Getroffene erbrechtliche Regelungen sind ebenso von elementarer Bedeutung für die abschließende Beantwortung Ihrer Frage.

Sollte der Fall der Rückforderung jedoch tatsächlich eintreten, steht Ihnen selbstverständlich ein Wertausgleich zu. Sie haben durch erhebliche Investitionen den Wert der Immobilien enorm gesteigert, wodurch Ihre Schwiegereltern ungerechtfertigt bereichert wären.

Ein offenes Gespräch innerhalb der Familie und eine Klärung zu Lebzeiten sollte daher angestrebt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

A. Woest
Rechtsanwältin

*************************
Tel. 038203/77877
www.Ihr-Erbrecht-online.de



Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die prompte Beantwortung, die zwar leider meine, wie sich zeigt, berechtigten Befürchtungen bestätigt, dennoch aber eine große Hilfestellung für uns für weiter zu unternehmende Schritte darstellt. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER