Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Klarna Vertrag

| 27.08.2015 11:49 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Rückabwicklung eines eingegangenen Vertragsverhältnisses und Fälligkeit von Rechnungen/Mahnungen; Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich betreibe einen Webshop und habe ein Gewerbe angemeldet.

im Juni 2015 stieß ich über meinen Provider auf den Anbieter Klarna.

Es ging auf der dortigen Seite nichts über die Kosten hervor.

Nach mehreren Telefonaten sprach man von einer Transaktionsgebühr. Soweit so gut.

Nun nach Einrichtung und Anwendung des Dienstes, erhalte ich eine Mahnung über eine sogenannte Grundgebühr über monatlich 29€.

Nach Kontaktierung des Anbieters verwies man mich auf einen Vertrag, aus dem eindeutig diese Kosten hervorgehen. NUR - Der Vertrag lag mir zum Zeitpunkt der Vertragsschließung oder unmittelbar bzw. bis zum heutigen Tag nicht vor. Ansonsten hätte ich diesen Vertrag nicht geschlossen. Wer ist in der Beweispflicht?

Ich möchte gern wissen, welche Möglichkeiten ich habe, mich vorzeitig aus dem Vertrag zu lösen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Darlegungs-und Beweislast muss hier der Anbieter selbst erfüllen, wenn er sich auf eine, gegebenenfalls mahnfähige, weil fällige Leistung berufen will. Dieses gilt nach dem allgemeinen Rechtsgrundsatz, dass derjenige grundsätzlich (von einzelnen Ausnahmen abgesehen) das beweisen muss, was für ihn günstig ist.

Wieso sollten sie dem Anbieter schreiben. Ansonsten haben sie auch aus einem etwaigen Vertragsverhältnis heraus und nach Maßgabe von § 810 BGB hilfsweise einen Anspruch auf Vorlage des Vertrages.

Nachträgliche, einseitige Änderungen und erst NACH Vertragsschluss erfolgende einseitige Klauseln im Sinne einer Allgemeinen Geschäftsbedingungen etwa sind unzulässig und können von Ihnen zurückgewiesen werden.

Ein in die Vergangenheit wirkende(r) Rücktritt/Anfechtung beziehungsweise eine außerordentliche Kündigung, die in die Zukunft wirkt, ist nur bei erheblichen (Vertrags-) Verstößen der Gegenseite möglich, was ich hier so ohne Weiteres nicht erkennen kann.

Dafür haben Sie jedenfalls die Darlegungs- und Beweislast, weil das für Sie günstige Umstände sind.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 27.08.2015 | 13:39

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank. Kurz und hilfreich"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 27.08.2015 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68779 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank, endlich habe ich Klarheit. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank :-) ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat die Frage schnell und korrekt beantwortet. ...
FRAGESTELLER