Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Klagezustellung

26.08.2016 08:07 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


08:52

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir wurde am 14.6. 2016 eine Klage zugestellt, die der Klagende bereits im Dezember 2014 beim Handelsgericht in Wien eingereicht hat. (wohlgemerkt fast 2 jahre später, gelber Brief mit Tag und Zeit liegt vor) Der Klage war ein Beschluss beigefügt,sich innerhalb 4 Wochen dazu zu äußern.
Da ich Verfahrenshilfe beantragen muss, rief ich beim dortigen Gericht an und erhielt die Bestätigung, dass mit einem vorerst formlosen Antrag auf Verfahrenshilfe die Frist gestoppt wird. Das Gericht würde mir dann umgehend die erforderlichen Unterlagen zusenden. So tat ich es auch, mit Einschreiben Rückschein. Mein Antrag ging am 22.06. beim Handelsgericht ein.
Jetzt 2 Monate später erhielt ich ein Versäumnungsurteil ( vom 01.08.2016)mit Aufforderung zur Zahlung der Kosten der klagenden Partei. Die Versäumnungsklage war vom März 2015.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Richter, behauptet dieser, den Antrag auf Verfahrenshilfe nicht erhalten zu haben, trotz Rückschein und Unterschrift. Nun muss ich Widerspruch einlegen gegen das Versäumnungsurteil.
Irgenwie ist das alles sehr seltsam und für mich nicht mehr rechtens.Wie kann ich mich hier verhalten? Ich wollte erst die Verfahrenshilfe bewilligt bekommen, damit ich mich ordentlich wehren kann. Jetzt muss ich doch zuerst einen Anwalt aufsuchen, der den Widerspruch unterschreibt, was mit Kosten verbunden ist.

26.08.2016 | 08:36

Antwort

von


(1318)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Da inzwischen ein Versäumnisurteil vorliegt, ist weniger die Frage, wie Sie sich verhalten können als die, was Sie jetzt tun müssen.

Sie müssen auf jeden Fall durch einen Anwalt Einspruch gegen das Versäumnisurteil einlegen, um dessen Rechtskraft zu verhindern.

Im Zuge der dann ebenfalls erforderlichen Begründung des Einspruches muss an Hand der Gerichtsakten geprüft werden, ob Ihr Antrag auf Bewilligung von PKH tatsächlich bei Gericht eingegangen ist oder nicht.

Der Rückschein besagt ja nur, dass Sie dem Gericht einen Brief haben zukommen lassen; der Inhalt dieses Briefes wird dadruch ja nicht belegt.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 26.08.2016 | 08:46

Wie kann ich dann beweisen, dass ich einen Antrag auf PKH geschickt habe?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.08.2016 | 08:52

Zeugen, die gesehen haben, dass in diesem Einschreiben der PKH-Antrag gewesen ist.

ANTWORT VON

(1318)

Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89332 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Das war für mich eine große Hilfe. Nun weiß ich wenigstens, was ich zu tun habe. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Habe das Erste mal jemanden zu dem Thema kontaktiert. Kann also nicht sagen ob ein andere eine andere Antwort gegeben hätte. Der Kontakt war Sachlich und das sollte er auch sein. Von Freundlichkeit kann ich nicht runterbeissen. Ich ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Dankeschön :) ...
FRAGESTELLER