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Klagen oder nicht?

10.08.2017 20:45 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Mein 8 Wochen alter Säugling wäre gestern fast an einem Sauger von einem Schnuller erstickt weil sich der Sauger vom Plastik gelöst hat. Der Sauger ist in den Hals gerutscht. Was soll ich tun? Klagen so dass das vom Hersteller ernst genommen wird? Ich möchte das die Schnuller überprüft werden und es niemanden sonst passiert was uns passiert ist. Wir hatten wahnsinnig viel Glück. Wäre mein Kind nicht auf meinem Arm gewesen sondern in seinem Bettchen hätte es fürchterlich ausgehen können. So etwas darf niemals passieren. Ich bin seit gestern um 50 Jahre gealtert und wirklich traumatisiert. Gibt es hier überhaupt die Möglichkeit zu klagen? Wenn ja auf was könnte ich den Hersteller verklagen?
11.08.2017 | 09:19

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr Schreck ist mehr als verständlich.

Trotzdem rate ich von einer Klage ab.

Grundsätzlich stehen Ihnen für den Schrecken Schmerzensgeldansprüche auch nach dem Produkthaftungsgesetz zu.

Aber Sie müssten dann durch ein ärztliches Attest nachweisen, dass dieser Vorfall zu der Traumatisierung geführt hat.

Ob das gelingt, kann man so nicht beurteilen. Die Rechtsprechung setzt da ziemlich strenge Anforderungen an die klagende Partei.

Wenn Sie trotzdem gleich klagen, könnte die Gegenseite dann anerkennen und Sie müssten alle Kosten tragen.

Daher sollten Sie den Hersteller anschreiben, den Vorfall schildern und Ansprüche unter Fristsetzung stellen.

Erst wenn diese Frist abgelaufen ist, kann sinnvollerweise an eine Klage gedacht werden.

Sichern Sie neben dem ärztlichen Befund zur Traumatisierung auch unbedingt den Schnuller.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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