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Klagen gegen eigenen Anwalt


27.11.2005 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
unser Anwalt hat ein Urteil gegen uns, also Prozess verloren, n i c h t zugestellt, weder per Post nocht Fax, oder mündlich.Jetzt kam überraschend für uns der GV und wollte vollstrecken. Unser Anwalt stellte sich der Sache gelassen, er habe das Urteil per Post an uns geschickt. Berufung ist jetzt nicht mehr möglich. Es geht immerhin € 3.400.00. Wir wären in jedem Fall in Berufung gegangen.Auf mehrmalige Briefe reagiert unser Anwalt nicht.Bisher haben wir an unserer Anwalt für seine Kosten nur eine Anzahlung bei Beginn des Mandates gezahlt.
Muss jetzt aber nicht der Anwalt für dieses Urteil aufkommen.
Er kann nicht nachweisen, uns das Urteil geschickt zu haben,und hat sich nachweislich nicht bei uns gemeldet. Was können wir tun.
Klagt ein Anwalt eigentlich gegen einen Kollegen ?
Vielen Dank.
MFG
27.11.2005 | 17:20

Antwort

von


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Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Da hier nur sehr wenig über den Sachverhalt bekannt ist, können nur grundsätzliche Aussagen getroffen werden.

2.Nach Abschluss eines Verfahrens muß der Anwalt über Rechtsmittel und die Fristen für Rechtsmittel belehren, auch wenn er die Rechtsmittel für aussichtslos hält ( BGH 11. 5. 1999 - IX ZR 298/97 ). Somit muß Ihr Rechtsanwalt Sie darüber informieren, welche Rechtsmittel nach dem verlorenen Rechtsstreit in Frage kommen. Ebenso muß er darauf hinwirken, dass die Vollstreckung aus dem Urteil nicht vorgenommen wird. Auch hat Sie der Anwalt über den Ausgang des Verfahrens aufklären.

3.Wenn er das nicht getan hat, so kommt ein Haftungsanspruch gegen den Anwalt in Betracht. Ebenso kann die Verfehlung des Anwalts bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer gemeldet werden. Die Frage, ob Sie die Euro 3.400 von dem Anwalt ersetzt bekommen, hängt davon ab, ob Sie in der Berufungsinstanz gewonnen hätten.

4.Sie sollten einen Kollegen aufsuchen, der sich anhand aller Fakten einen Überblick über die möglichen Ansprüche verschafft und eventuell die Wiedereinsetzung des Verfahrens prüft/beantragt (wenn die Voraussetzungen vorliegen). Da hier ebenfalls kurze Fristen von 2 Wochen oder die Monatsfrist eingreifen, sollten Sie keine Zeit verlieren. Gerne schicke ich Ihnen eine Empfehlung für einen Kollegen bei Ihnen vor Ort.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

info@anwaeltin-heussen.de
www.anwaeltin-heussen.de


Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2005 | 20:17

Danke für Ihre Antwort.Könnten Sie mir einen Kollegen in Nähe meines Wohnortes nennnen ? PLZ 58....
Danke
MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2005 | 16:10

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich schicke Ihnen ein separates E-Mail mit einer Empfehlung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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