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Klageerweiterung nach Verkehrsunfall - Versicherung lehnt Anspruch des Klägers ab

| 28.05.2020 18:41 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Nach einem Verkehrsunfall (Schuldfrage strittig) lehnt meine Versicherung die Schadensersatzansprüche des Klägers ab.
Nun ist die Klage des Geschädigten um meine Person (Fahrer) erweitert worden (ich war bereits als Zeuge geladen).
Frage:
Verliert meine Versicherung den Prozess, muss ich dann einen Teil der Schadenssumme selbst tragen oder ist das nur eine formale Änderung ohne Auswirkung für mich als (Haftpflicht-)Versicherungsnehmer?
Muss ich Widerspruch gegen die Klageerweiterung einlegen?
28.05.2020 | 20:26

Antwort

von


(1057)
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01796 Pirna
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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

> SIe müssen im Falle einer Niederlage den Schaden oder einen Teil davon nicht selbst zu begleichen. Es handelt sich um eine Taktik, um Sie als Zeugen auszuschließen. Denn Sie sind nun Mitbeklagter.

Sie sind zusammen mit der Versicherung Gesamtschuldner (§ 115 Abs.1 S. 4 Versicherungsvertragsgesetz [VVG].

Die Versicherung stellt Sie von dem gegen Sie bestehenden Anspruch frei.

§ 116 Abs. 1 S. 1 VVG :

"Im Verhältnis der Gesamtschuldner [...] zueinander ist der Versicherer allein verpflichtet [...]."


Gegen die Erweiterung der Klage auf Sie können und müssen Sie keinen "Widerspruch" einlegen.
Sie hätten auch gleich oder auch alleine ohne Versicherung verklagt werden können.

Der Anwalt / die Anwältin der Versicherung vertritt Sie mit und beantragt Klageabweisung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 29.05.2020 | 08:00

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"Eine ausführlich und dem Problem entsprechende Antwort. Beruhigend, dass es solche Ratgeber gibt."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.05.2020
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Eine ausführlich und dem Problem entsprechende Antwort. Beruhigend, dass es solche Ratgeber gibt.


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