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Klageabweisung durch das Gericht

| 29.10.2010 18:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


19:13

Ich habe eine Strafanzeige wegen Betrug bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Die Ermittlungen dauerten jetzt fast 3 Jahre mit dem Ergebnis das Anklage gegen den Täter erhoben worden ist. Das Gericht lehnte die Klage aber ab, aus mangeln an Beweisen.
Ich wohne in Ungarn, fuhr aber mehrfach nach Deutschland um die Beweise persönlich vorzulegen und vor Ort zu erklären.
In der Ablehnung des Gerichts, die mir von einem beauftragten Anwalt zugesendet wurden, stellte sich heraus, das die Tat völlig aus dem Zusammenhang gerissen, nur ein Teil der Beweise vorgelegt wurden, was auf eine mangelhafte Klageschrift zurück zu führen ist. Ich gehe davon aus, das dadurch das die Ermittlungen von einem Staatsanwalt zum anderen übertragen wurde, der Vorgang der Tat als solches von dem der die Anklage geschrieben hat nicht mehr nachvollzogen werden konnte.
Ich wurde von der Staatsanwaltschaft auch nicht informiert das eine Eröffnung der Hauptverhandlung vom Gericht abgelehnt wurde.
Meine Frage:
Kann ich noch was dagegen tun, weil es sich um einen Betrug in erheblicher Höhe handelt, die Staatsanwaltschaft offensichtlich das scheitern der Eröffnung der Hauptverhandlung zu verantworten hat, weil Beweise nicht vorgelegt wurden, in der Klageschrift nicht enthalten waren und ich auch nicht über das scheitern informiert wurde oder war es das dann und der Täter kommt ungeschoren davon.
Mit freundlichen Grüßen

29.10.2010 | 18:51

Antwort

von


(2373)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach § 204 StPO: Nichteröffnungsbeschluss beschließt das Strafgericht, ob es das Hauptverfahren eröffnet.

Gegen einen ablehnenden beschluss kann die Staatsanwaltschaft nach § 210 StPO: Rechtsmittel gegen den Eröffnungs- oder Ablehnungsbeschluss sofortige Beschwerde einlegen. Sie als Betroffener haben diese Möglichkeit nicht.

Nur aufgrund neuer Tatsachen und Beweismittel kann nach einem unanfechtbaren Ablehnungsbeschluss erneut das Verfahren wieder aufgenommen werden.

Sie werden also schauen müssen, ob Sie solche neue Tatsachen oder Beweismittel hätten. Dann können Sie damit erneut Strafantrag stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 29.10.2010 | 19:08

Wenn der Staatsanwaltschaft die Beweise bereits vorliegen aber dem Gericht in der Klageschrift nicht vorgelegt wurden, kann ich die Staatsanwaltschaft auffordern dies mit mir in einem persönlichen Gespräch in der die Zusammenhänge erörtert werden, nach zu holen und eine erneute Klageschrift zu verfassen, oder kann die Staatsanwaltschaft dies ablehnen?
Besteht eine Möglichkeit das ich persönlich in das Verfahren eingreifen kann und wenn ja wie und wann.
MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.10.2010 | 19:13

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Staatsanwaltschaft kann das Gespräch und die neue Anklageerhebung ablehnen. Einen Rechtsanspruch darauf haben Sie nicht.

Nein, es handelt sich um ein Offizialdelikt. Sie können dort bis zur Eröffnung des Hauptverfahrens nicht eingreifen, sondern nur tatenlos zuschauen und staunen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 31.10.2010 | 07:30

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Es sind noch Fragen geblieben, die ich im Rahmen der Beratung nicht klären konnte, wie z.B. ist hier in Ungarn die Möglichkeit, das man privat anstelle der Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Strafverfahren
beantragen kann.

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Stellungnahme vom Anwalt:

Diese Frage wurde zweilmal geklärt

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 31.10.2010
3,8/5,0

Es sind noch Fragen geblieben, die ich im Rahmen der Beratung nicht klären konnte, wie z.B. ist hier in Ungarn die Möglichkeit, das man privat anstelle der Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Strafverfahren
beantragen kann.


ANTWORT VON

(2373)

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