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Klage trotz außergerichtlicher Einigung

| 13.04.2011 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Als selbständiger Bürodienst habe 2009 ich für meinen damaligen Auftraggeber XY einer Umzugsfirma die Abholung und kurzfristige Lagerung von Büromöbel beauftragt.
Die angefallenen Kosten und meine Auslagen wurden nicht bezahlt und die Firma XY gibt es nicht mehr.
Der Umzugsunternehmer hat nun einen Mahnbescheid an mich gesandt. Hauptforderung 520,€ + Kosten ~650,- €. Ich habe fristgerecht Widerspruch erhoben.Um Weitere Kosten,Gericht+ RA,etc. zu vermeiden, habe ich mit der Umzugsfirma in einem persönlichen Gespräch geeinigt und die Hauptforderung + die Kosten des Mahnbescheids in drei Teilbeträgen innerhalb vier Wochen gezahlt.

Der RA der Umzugsfirma hat jedoch dennoch Klage eingereicht.Und nun die Hauptforderung plötzlich mit 1300,- € beziffert.
> Durch meine Teilzahlung hätte ich weitere -mir bisher unbekannte Forderungen- anerkannt.
> Die Einigung zwischen seinem Mandanten und mir hätte nie stattgefunden und meine Behauptung hierzu sei wahrheitswidrig ....

Zwischenzeitlich habe ich die ursprüngliche Forderung 520,-+ Kosten d. mahnbescheids 90,-+ nebenforderung Anwalt 45,-€ und zusätzlich 300,-€ an den Umzugsunternehmer zur endgültigen Erledigung gezahlt.
Und sitze nun schon über der zweiten Stellungnahme/Klageerwiderung- Ich bin sprachlos....und scheinbar machtlos...

Wie kann ich ein Gerichtsverfahren vermeiden und diesen weiteren -ungerechtfertigten- Kosten entgehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Beweisen können Sie die Einigung mit der Umzugsfirma nur, wenn Ihr Gesprächspartner dies auch bestätigen würde. Aber auch dann, wenn Ihnen dieser Beweis nicht gelingen sollte, haben sie die ausstehende Forderung vollständig bezahlt, wenn auch in Raten. Deshalb haben sie diese Forderung anerkannt bereits durch die Zahlung der ersten Rate, keinesfalls jedoch damit andere Forderungen.

Letztlich kommt es also darauf an, ob aus der Überweisung und dem dort angegebenen Betreff bzw. Verwendungszweck in irgendeiner Weise hervorgeht, für welche Forderung die Zahlung gedacht war.

Allerdings spricht vieles dafür, dass Sie die aktuelle Forderung tilgen wollten, insbesondere auch deshalb, weil ihnen andere Forderungen laut ihrer Darstellung gar nicht bekannt waren.

Da Sie die erste Forderung vollständig getilgt haben, kommt es letztlich auf eine etwaige Einigung auch gar nicht an, vielmehr ist die Forderung getilgt und damit erledigt.

Hinsichtlich der weiteren Forderung liegt in der Zahlung der ersten Forderung keine Anerkennung.

Da bereits Klage eingereicht ist, können Sie die gerichtliche Auseinandersetzung nur dann vermeiden, wenn die Gegenseite die Klage zurücknimmt. Dazu müssten sie mit dem gegnerischen Rechtsanwalts Kontakt aufnehmen und ihm die Sachlage erklären. Ob dies allerdings am Ende erfolgreich ist, bezweifle ich, da die Sachlage dem Anwalt ihr offensichtlich bereits bekannt ist.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.05.2011 | 12:53

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