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Klage gegen einen Kollegen

| 11.07.2012 21:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Aljoscha Winkelmann


In meiner Firma manipuliert ein Mitarbeiter nachweislich seine Führungskraft in einer Art, dass diese fulminante Fehlentscheidungungen vorantreibt, die der ganzen Firma schaden.

Ich bin dieser Führungskraft nicht unterstellt, noch direkt persönlich von den drohenden Fehlentscheidungen betroffen, möchte aber im Interesse meiner Firma nicht zuschauen, wie ein Einzelner massiven Schaden verursacht.

Welche Art von Klagen (zivilrechtlich/arbeitsrechtlich) oder anderen Mitteln habe ich als Mitarbeiter dem Treiben o.g. Mitarbeiter ein Ende zu setzen?

115/12
Sehr geehrte Fragestellerin/sehr geehrter Fragesteller,

Ihre
Frage geschrieben am 11.07.2012 21:08:32
Klage gegen einen Kollegen
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht | Einsatz: € 25,00
beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und nach den mir vorliegenden Informationen wie folgt:
Eine Klage (zivilrechtlich/arbeitsrechtlich) bringt Sie hier nicht weiter. Es gibt andere Mittel, dem Treiben des Mitarbeiters ein Ende zu setzen
Eine Lösung kann nur ein Mitarbeitergespräch mit Ihrem Vorgesetzten sein. Dieser hat die Aufgabe, auf die Belange und die Interessen Ihres Unternehmens zu achten. Dieser muss den seine Führungskraft missbrauchenden Mitarbeiter mit Ihren Vorwürfen (insbes. in Bezug auf die Fehlentscheidungen) im Interesse des Unternehmens konfrontieren. Dies gilt dann, wenn er auch dessen Vorgesetzter ist. Sollte er dies nichts sein, muss er zumindest dessen Vorgesetzten davon in Kenntnis setzten. Dies kann auch erfolgen, ohne dass Sie namentlich genannt werden. Wenn Sie allerdings bereits vorhatten, gegen den Mitarbeiter zu klagen, dürfte es Ihnen sicher auch kein Problem bereiten, als Zeuge für die Fehlentscheidungen und sonstigen schädlichen Handlungen des Mitarbeiters zur Verfügung zu stehen. ,
Es handelt sich bei dem Mitarbeitergespräch um ein sog. Konfliktgespräch (bei Vorliegen von Konflikten mit bzw. zwischen Mitarbeitern).
Sprechen Sie am Besten baldmöglichst Ihren Vorgesetzten darauf an.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen Überblick verschafft zu haben.

Ich weise abschließend darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt (vor Ort) in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.
Letztlich weise ich darauf hin, dass der Umfang meiner Beratung ebenfalls durch die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Aljoscha Winkelmann (Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 12.07.2012 | 19:20

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