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Klage gegen Wohneigentümerversammlung

| 28.04.2009 21:10 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Sachverhalt:
Eine Wohneigentümerversammlung wird von einem Miteigentümer auf Durchführung einer Baumaßnahme verklagt. Der Anwalt des Klägers droht an, dass im Falle des Obsiegens seines Mandanten die WEG alle hierfür anfallenden Kosten zu tragen hat. Hierunter sind wohl neben den Kosten zur Durchführung der Maßnahme auch die Gerichtskosten zu verstehen.

Frage:
Wenn der Klage stattgegeben wird, ist die WEG zur Übernahme der Kosten verpflichtet. Kann der Kläger durch die WEG, der er mit angehört, an den entstehenden Kosten für die WEG beteiligt werden oder nicht? Auf welcher rechtlichen Grundlage beruht diese Entscheidung?



Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Über die Kostentragungspflicht entscheidet das Gericht von Amts wegen, §§ 91 ff ZPO . Grundsätzlich gilt hier, das die unterliegende Partei die Kosten zu tragen hat.Wenn nach der gerichtlichen Kostenentscheidung einzelne Eigentümer die gesamten Kosten zu tragen haben, müssen diesen in der Einzelabrechnung die von der Eigentümergemeinschaft aufgewendeten Gerichts- und Anwaltskosten vollständig zugewiesen werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass dem Verwalter die Kosten auferlegt werden, § 49 II WEG .

Die Kosten der eingeklagten Maßnahme können auf den Kläger zu den entsprechenden Anteilen umgelegt werden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.04.2009 | 06:02

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