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Kirchlicher Verein will Gewerbeimmobilie beziehen: Umsatzsteuer vom Finanzamt ?

| 30.11.2018 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Ein christlicher Verein (Gemeinnützigkeit geplant, in Gründung) will in einem reinen Gewerbegebiet einen ehemaligen Verkaufsraum von 300 m*m in einem 3000-m*m Gewerbegebäude mieten.

Eine Nutzungsänderung beim Bauamt auf Gebetsraum ist geplant. Der Vermieter will einen Vertrag mit Umsatzsteuer-Option, was ca. 580€ im Monat ausmacht. Die Grundmiete ist ca 3000€.
Der andere Mieter im Haus ist eine Schreinerei welche einen Vertrag mit Umsatzsteueroption hat, er zahlt also auf seinen Mietzinz zusätzlich die Umsatzsteuer.

Bekommt der Verein die 580€ vom Finanzamt zurück und auf welchen Paragraphen kann sich der Verein beziehen ? Was macht der Vermieter mit der Umsatzsteuer ?

Gewinne zum Gegenrechnen hat der Verein nicht, die Miete werden von Spenden bezahlt

30.11.2018 | 19:01

Antwort

von


(200)
Schevenstr. 1 a
01326 Dresden & Köln
Tel: 0351 65 888 350
Web: http://www.kanzleifricke.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

auch ein Verein kann der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, aber nur insoweit als dass steuerpflichtige Umsätze eingenommen werden. Das wären keine Spenden, sondern Einnahmen zum Beispiel aus Veranstaltungen etc.!

Es gilt hier die Kleinstunernehmerregelung aus § 19 UStG: Besteuerung der Kleinunternehmer , so daß bis zu gewissen Grössenordnungen frei gewählt werden kann, ob man der Umsatzsteuer unterworfen sein möchte oder nicht.

In Ihrem Fall kommt es Ihnen auf die Abzugsfähigkeit der anteiligen Miete ( Umsatzsteuer ) an. Optieren Sie zur Abzugsfähigkeit. Der Vermieter muss die steuerpflichtige Einnahme nach § 1 UStG: Steuerbare Umsätze dem Finanzamt abführen. Der Verein kann dann hingehen und nach § 15 UStG: Vorsteuerabzug diese Vorsteuer vom Finanzamt zurück erstattet bekommen. Der Staat zahlt damit nicht drauf, da er nur die vom Vermieter erhaltene Umsatzsteuer an anderer Seite wieder zurück zahlen muss.

Mit der Umsatzsteuer greifen dann aber auch die Pflichten der Umsatzsteuererklärungen, die einen gewissen Aufwand bedeuten würden. Aber immerhin, der Verein würde jeden Monat ca. 580 Euro vom Finanzamt auf sein Konto erstattet bekommen.

Eine kleine Spende vom Staat.

Mit besten Grüssen
Fricke
RA und Dipl. Kfm.


Bewertung des Fragestellers 02.12.2018 | 19:30

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