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Kirchgeld (Kirchensteuer)

29.10.2014 18:26 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

meine Gattin wurde vor zwei Monaten von der Kirchensteuerstelle Berlin angeschrieben. Es geht um ihre evangelische Kirchenmitgliedschaft. Meine Gatttin, sowie auch ich, sind uns absolut sicher, das sie zwischen 1996-1998, aus der Kirche ausgetreten ist. Das haben wir so in unserer Antwort an die Kirchensteuerstelle Berlin auch erklärt. Nun hat die Kirchensteuerstelle Berlin in Düsseldorf (Amtsgericht, Evan. Kirchengemeinde) nachgefragt, dort aber keinen Beleg für einen vollzogenen Kirchenaustritt finden können. Wir selbst sind seitdem 4 Mal umgezogen und vielleicht auch nicht mehr im Besitz der nötigen Bestätigung.
Der Vorgang ist nur noch schwer zu rekonstruieren.
Die Prüfung der Lohnsteuerabrechnungen meiner Frau ergab dann aber überraschendes. Ab 1997 war meine Frau in Hamburg gemeldet. Von mindestens 1997-2001 hat meine Frau dort Kirchgeld entrichtet. Das ist uns leider nicht aufgefallen. Die Abrechnungen wurden von einem Steuerberater erledigt.
2002 haben wir dann in Hamburg geheiratet. Seitdem wurde kein Kirchgeld mehr entrichtet. 12 Jahre lang also. Eventuell haben wir den Kirchenaustritt im Zuge der Heirat beim Standesamt beantragt. Das muss geprüft werden. Allerdings hat das Ev. Kirchliche Verwaltungszentrum in Hamburg dieses wohl auch nicht vermerkt.
Letztes Jahr erfolgte der Umzug nach Berlin. Wir möchten natürlich vermeiden, hier eine grosse Summe nachzahlen zu müssen, bzw. überhaupt etwas entrichten zu müssen. Die Idee des Kirchenaustritts hatte nicht nur finanzielle Beweggründe, dass soll noch erwähnt werden. Wie sollen wir jetzt weiter vorgehen ?
Ich bin Selbstständig, meine Gattin ist Hausfrau
29.10.2014 | 20:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

die aufgeworfenen Fragen beantworte ich gern anhand Ihrer Darstellung des Sachverhaltes wie folgt.

Das wird nicht ganz einfach. Ihre Ehefrau ist hier angehalten den Austritt aus der Kirchensteuergemeinde entsprechend nachzuweisen. Regelmäßig erfolgt der „Kirchenaustritt" mittels Erklärung gegenüber dem zuständigen Einwohnermeldeamt oder dem Amtsgericht, u.U. kann auch das Standesamt als entsprechende Stelle der Gemeindeverwaltung die Erklärung entgegennehmen. Hier wird nicht erst seit kurzem dafür eine entsprechende Verwaltungsgebühr erhoben.

Bei Ihren Nachforschungen nach der verschollenen Austrittserklärung könnten Sie entsprechende Nachforschungen bei den vergangenen Gemeindeverwaltungen betreiben. Soweit Sie hier eine solche Erklärung abgegeben haben, ist eine Anfertigung einer Zweitschrift in der Regel kein Problem (gegen eine entsprechende Gebühr versteht sich).

Soweit sich jedoch herausstellt, dass tatsächlich nur der Wunsch zum Austritt bestand, dieser jedoch nicht realisiert wurde, sind entsprechend hohe Steuerschulden aufgelaufen, die nach den jeweiligen Vorschriften Strafbarkeiten, Nachzahlungen und Säumnisse nach sich ziehen können. In Verbindung mit dem Grundgesetz und der geltenden Regelungen der Weimarer Reichsverfassung, sind die Kirchensteuern wie andere Steuern auch gesetzlich geschuldete Zahlungen des jeweiligen Schuldners entsprechend seines zu versteuernden Einkommens.

Lassen Sie sich hierbei unbedingt von einem versierten Kollegen vor Ort bei der Ermittlung der zu zahlenden Steuern helfen, damit hier keine weiteren Unannehmlichkeiten auf Sie zukommen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle
Rechtsanwalt /Aachen


Rechtsanwalt Andreas Wehle

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