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Kindsunterhalt - volljährig (Ergänzungsfrage)

21.08.2009 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ergänzungsfrage (Ausgangsfrage s.u.):
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Beamter und arbeite SEIT JAHREN Teilzeit mit 65%. Ich verlängere den Antrage auf Reduzierung von 100% auf 65% jährlich um ein weiteres Jahr. Handelt es sich dadurch doch um einen leichtfertigen Verstoß gegen Erwerbsobliegenheiten?

Ausgangsfrage:
"Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Ex-Mann und ich sind dabei den Unterhalt unseres Sohnes, der bald volljährig wird, zu ermitteln. Wir sind uns dabei nicht sicher, ob bei der Berechnung neben dem Einkommen des Vaters (Vollzeit) mein tatsächliches Einkommen (Teilzeit mit 65%) oder ein fiktives Vollzeit-Einkommen anzusetzen ist.
Zusatzinformationen: Ich bin nicht verheiratet und habe noch einen Sohn, der bald 16 Jahre alt wird."

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

1. Die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners bestimmt sich vom Grundsatz her nach dem tatsächlich vorhandenen aktuellen Einkommen.
Allerdings ist der Unterhaltsschuldner aufgrund der wechselseitigen Unterhaltsobliegenheiten beider Eltern verpflichtet, sich leistungsfähig zu halten und zumutbare Einkünfte zu beziehen.
Dabei wird die Leistungsfähigkeit nicht nur durch die tatsächlich vorhandenen, sondern auch durch solche Mittel bestimmt, die er bei gutem Willen durch zumutbare Erwerbstätigkeit erzielen könnte.

2. Dies bedeutet nach meiner Meinung, dass Sie unterhaltsrechtlich verpflichtet sind, eine Vollzeitbeschäftigung auszuüben, wenn die Möglichkeit hierzu gegeben ist. Könnten Sie also auch Vollzeit beschäftigt werden bzw. eine Nebentätigkeit aufnehmen, um ein Vollzeiterwerbseinkommen zu erzielen, so sind Sie hierzu auch unterhaltsrechtlich verpflichtet. Wenn Sie hierzu nicht bereit sind bzw. die Bemühungen, eine Vollzeitstelle aufzunehmen nicht vorgenommen haben, ist ein fiktives Einkommen für eine Vollzeittätigkeit der Unterhaltsberechnung zugrunde zu legen.
Die Betreuung eines 16-jährigen Sohnes steht einer Vollzeittätigkeit nicht entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

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