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Kindesunterschiebung


10.12.2010 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Anwälte,
ich habe vor etwa 3 Monaten einen Vaterschaftstest machen lassen. Nun stellt sich nach 20 Jahren raus das mein Sohn(20j.) nicht mein Sohn ist. Kann ich die Kindesmutter(die ich wegen der damals anstehenden Geburt geheiratet habe) auf vorsetzliche oder Grobfahrlässige Kindesunteschiebung anzeigen? Ist dies überhaupt strafbar?

MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,

hier gilt § 169 Personenstandsfälschung:

(1) Wer ein Kind unterschiebt oder den Personenstand eines anderen gegenüber einer zur Führung von Personenstandsregistern oder zur Feststellung des Personenstands zuständigen Behörde falsch angibt oder unterdrückt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

Strafbar ist es also.

Allerdings greift hier die Verjährung ein. Insoweit gilt die fünfjährige Verjährung, beginnend mit der falschen Registierung. Die Anzeige wird also nichts bringen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2010 | 16:39

Es ist doch aber so das ich den Erzeuger auch auf Unterhalt verklagen kann. dort gilt die Verjährung nicht mehr.Gibt es bei meiner Frau nicht die Möglichkeit der Strafanzeige?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2010 | 16:43

Sehr geehrter Ratsuchender,

sicherlich können Sie eine Strafanzeige stellen. Die Möglichkeit besteht also.

Nur wird der Staatsanwalt das Verfahren wegen der eingetretenen Verjährung sofort niederschlagen.


Die zivilrechtliche Auseinandersetzung ist vom strafrechtlichen Element strikt zu trennen. Beides darf man nicht vermischen.

Auch wenn ich Ihren Unmut verstehen kann. Strafrechtlich werden Sie nichts unternehmen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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