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Kindesunterhaltsberechnung (hier Au Pair Kosten, private KV)

31.03.2011 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin der Vater einer 8-jährigen Tochter. Ich lebe seit kurzem von der Mutter und dem Kind getrennt. Derzeit soll der Unterhalt für mein nichteheliches Kind (gemeinsames Sorgerecht) berechnet werden.

Die Mutter hat eine private Krankenversicherung. Meine Tochter ist bei ihr mitversichert. Weiter wird ein Au Pair Mädchen im Haushalt der Mutter und des Kindes beschäftigt.

Die Mutter behauptet nun, ich müsse neben dem Betrag aus der Düsseldorfer Tabelle den vollen KV Beitrag für das Kind und die Hälfte der Au Pair Kosten als Kindesunterhalt bezahlen. Ist das so korrekt?

Da ich gesetzlich versichert bin stellt sich weiter die Frage, ob ich durchsetzen kann meine Tochter bei mir (kostenfrei) mitzuversichern. Ist dazu die Zustimmung der Mutter erforderlich?

Vielen Dank für Ihre Antwort.



31.03.2011 | 14:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

bei den Kosten des Au-Pair handelt es sich nach überwiegender Auffassung um sogenannten Mehrbedarf, wenn diese Kosten erforderlich sind, damit die Mutter einer Erwerbstätigkiet nachgehen kann.

Die Kosten hierfür sind grundsätzlich nicht einfach zu teilen, sondern gemessen am Einkommen der Eltern anteilig zu berechnen. Es wird somit auf die Höhe der jeweiligen Einkommen ankommen, welchen Anteil Sie zu tragen hätten.

Nach der Entscheidung des OLG Koblenz vom 19.01.2010, Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=11%20UF%20620/09" target="_blank" class="djo_link" title="OLG Koblenz, 19.01.2010 - 11 UF 620/09: Kindesunterhalt: Anspruch auf Krankenvorsorgeunterhalt ...">11 UF 620/09</a>, werden Sie vorbehaltlich einer individuellen Prüfung gehalten sein, die Kosten für die PKV zu tragen haben. Der Krankassenbeitrag ist nicht in den Tabellensätzen der Düsseldorfer Tabelle enthalten. Da die Tochter, so verstehe ich Ihre Ausführungen, immer bei der Mutter versichert war, gehört dieser Beitrag zur PKV zum angemessenen Unterhalt der Tochter und ist nach dem genannten Urteil von Ihnen zu tragen.

Nach Ihrer Schilderung werden Sie Mutter daher nicht zu einer Zustimmung zwingen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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